Freitag, 30. September 2016

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Einführungen kaltgepresster Säfte in Deutschland vervierfacht

Kaltgepresste Säfte sind das neueste Trendgetränk in Deutschland und das spiegelt sich auch in der Marktaktivität der letzten Jahre wider. Laut einer neuen Untersuchung von Mintel ist die Zahl der Markteinführungen von „kaltgepressten“ Säften in Deutschland zwischen 2014 und 2015 um 314 % angestiegen. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der als kaltgepresst gekennzeichneten Säfte weltweit um 121 % gestiegen.

Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 7 % aller kaltgepresster Saft-Neueinführungen in Deutschland eingeführt, was die Nation weltweit unter die vier größten Märkte für kaltgepresste Säfte katapultiert. Nur in den USA (29 %), Brasilien (13 %) und Kanada (7 %) wurden mehr kaltgepresste Säfte gelauncht.

Julia Büch, Food & Drink Analystin bei Mintel, erklärt: „Kaltgepresste Säfte, die sich aufgrund des wachsenden Verbraucherinteresses an Qualitätsprodukten, Frische und Transparenz entwickelt haben, erfreuen sich wachsender Beliebtheit in Deutschland. Einige Markenhersteller von kaltgepressten Säften betonen den Einsatz von Hochdruckverfahren (HPP); dieser Prozess soll Vitamine, Mineralien, Enzyme sowie die Textur und den Geschmack von Früchten und Gemüse im Saft besser bewahren und die Produkte somit „am Leben“ erhalten.“

Trotz des modernen Image scheinen kaltgepresste Säften in Deutschland nicht nur unter Millennials beliebt zu sein. Zwar äußerten bei einer Mintel Umfrage im Jahr 2016 37 % der 16 bis 24-jährigen und 36 % der 25 bis 34-jährigen Deutschen Interesse an kaltgepressten Säften, jedoch wurde eine ähnlich hohe Neigung auch bei den älteren Generationen festgestellt: 35 % der Verbraucher im Alter von 35 bis 44 und 36 % der Verbraucher im Alter von 45 bis 54 zeigten sich ebenfalls interessiert. Nur bei den über 55-jährigen (31 %) ist das Interesse etwas niedriger.

Diese Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der das gesunde Image von Fruchtsaft leicht verblasst ist. Laut der Untersuchung von Mintel machen sich über die Hälfte (51 %) der Deutschen im Alter von 25 bis 34 Sorgen über den hohen Zuckergehalt in Fruchtsäften. Desweiteren gibt ein Drittel (34 %) der Deutschen zwischen 16 und 24 Jahren an, dass sie wegen des hohen Zuckergehalts den Kauf von Fruchtsäften einschränken.

„Wegen seines „versteckten“ Zuckergehalts ist Fruchtsaft zunehmend unter Druck geraten – insbesondere jüngere Verbraucher sind bei Fruchtsaft zunehmend vorsichtig geworden. Das Kaltpressverfahren peppt den Gesundheitsaspekt der Getränke durch die Erhaltung der Vitamine und Mineralien allerdings wieder auf,“ fügt Büch an.

Zuckerreduzierte Säfte im Rückgang

Obwohl der hohe Zuckergehalt ein Problem für viele Safttrinker darstellt, sind die Einführungen von Säften, die damit werben, keinen oder weniger Zucker zu enthalten, in den letzten fünf Jahren zurückgegangen. Während laut Mintel im Jahr 2011 noch 23 % der weltweiten Saft-Einführungen als „zuckerreduziert“ gekennzeichnet waren, ist dieser Anteil in 2015 auf 20 % gesunken.

In Europa ist dieser Rückgang am deutlichsten zu spüren. Saft-Einführungen, die damit werben, keinen oder weniger Zucker zu enthalten, sanken von 27 % aller Einführungen im Jahr 2011 auf 18 % im Jahr 2015. In Deutschland sank der Anteil der „zuckerreduzierten“ Saft-Einführungen in diesem Zeitraum von 21 % auf 15 %.

„Dieser Rückgang steht im klaren Widerspruch zum anhaltenden Gesundheitstrend und dem Wunsch der Verbraucher nach zuckerreduzierten Optionen. Allerdings glauben viele Verbraucher weiterhin, dass Produkte, deren Zuckergehalt durch natürlich auftretende Fruchtsüße bedingt ist, gesund sind und sind auch deswegen gegenüber der Verwendung von Zuckeralternativen bei Säften nicht besonders offen,“ schließt Büch ab.

30.09.2016

 
28 DRINKS mit "Red Dot Award - Communication Design 2016" ausgezeichnet

Bitterlimonade erhält Red Dot für hervorragendes Packaging-Design

Bitterlimonade 28 DRINKS mit Die Jury hat gewählt und die Sieger des "Red Dot Award: Communication Design 2016" stehen fest. 28 DRINKS, Bitterlimonade aus dem Hause CALIDRIS 28 Deutschland GmbH, erhielt die begehrte Auszeichnung in der Kategorie Packaging Design. Verantwortlich für das ausgezeichnete Design der schlanken Aluminiumdosen zeichnet die deutsche Agentur zweipunktnull. "Wir freuen uns sehr, dass wir diese internationale Auszeichnung erhalten haben", so Reiner Rempis, Art Director von zweipunktnull. "Der Red Dot Award ist Anerkennung und Bestätigung für das hohe Niveau unserer Designarbeit und Kreativität."

Der "Red Dot Award: Communication Design" wird jährlich verliehen und steht für die international besten Kampagnen, Marketingstrategien und Kommunikationslösungen. In insgesamt 21 Kategorien können Teilnehmer aus aller Welt ihre Kompetenzen unter Beweis stellen. Bewertet wurden die zahlreichen Kommunikations- und Designprojekte von 26 Branchenexperten während eines mehrtägigen Jurierungsprozesses. Die Gewinner des Red Dot werden am 04. November 2016 im Berliner Konzerthaus geehrt. Im Anschluss feiern die internationale Designszene und Journalisten auf der Designers' Night im E-Werk Berlin. Die Ausstellung "Design on Stage" zeigt dort alle Siegerarbeiten exklusiv für eine Nacht.

30.09.2016

 
BEMBEL-WITH-CARE: Aus Sauer wird Schorle

Apfelwein mit Tafelwasser ab sofort mit neuem Namen

„Apfelwein-Schorle“BEMBEL-WITH-CARE® hat den Namen seiner Sorte „Apfelwein-Sauer“ in „Apfelwein-Schorle“ geändert. Mit diesem Schritt macht das Unternehmen den Inhalt des spritzigen Mischgetränks auch überregional leichter verständlich. Im Inneren der grünen Dose bleibt alles beim alten: zwei Teile fruchtiger Odenwälder Apfelwein treffen auf einen Teil Tafelwasser. Als leichte Variante mit weniger Alkohol liefert „Apfelwein-Schorle“ lediglich 24 kcal/100 ml. Dabei ist das Getränk vegan produziert und von Natur aus glutenfrei.

Benedikt Kuhn, Gründer und Inhaber von BEMBEL-WITH-CARE® kommentiert: „Wir haben uns für diese Namensänderung entschieden, da unsere Produkte zunehmend überregional vertrieben werden. ‚Sauer gespritzt‘ ist in der Heimat des Apfelweins allen ein Begriff und steht für die Mischung mit kohlensäurehaltigem Wasser. In anderen Regionen Deutschlands ist diese Bezeichnung weniger bekannt und hat schon so manchen Verbraucher irritiert. Mit dem neuen Namen verhindern wir Missverständnisse den Geschmack betreffend und möchten gleichzeitig die Probierfreude bei Apfelwein-Neulingen erhöhen. Denn tatsächlich schmeckt die Mischung mit Tafelwasser nicht saurer, sondern milder und leichter als purer Apfelwein.“

29.09.2016

 
Voller Erfolg für die Branchenaktion „Besuch Deinen Saftladen“

Über 80 Fruchtsaftbetriebe öffneten bundesweit ihre Türen

Vor allem junge Familien nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe der Fruchtsaftherstellung zu entdeckenDeutschlandweit, über 80 Fruchtsaftbetriebe, rund 75.000 Besucher – so lautet kurz gefasst die positive Bilanz des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) zur bundesweiten Aktion „Besuch Deinen Saftladen“. Von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum international agierenden Unternehmen, öffneten Fruchtsafthersteller in ganz Deutschland ihre Türen und luden Verbraucher zu einem Blick hinter die Kulissen ein.

Rund 75.000 Besucher sind dieser Einladung gefolgt und haben damit die Erwar­tungen der Initiatoren deutlich übertroffen. „Es war schön zu sehen, dass wir mit diesem bisher einmaligen bundes­weiten Tag der offenen Tür den Verbrauchern die lange Tradition und die Stärken des Naturproduktes Fruchtsaft wieder ein Stück näherbringen konnten. Die durchweg positive Resonanz der Besucher zeigt, wie groß das Interesse am Thema Fruchtsaft ist“, fasst Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. die Eindrücke dieser Branchenaktion zusammen.

Viele junge Familien und regionales Publikum

Vor allem junge Familien nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe der Fruchtsaftherstellung zu entdecken und an dem individuellen Programm für Groß und Klein teilzunehmen. Auch viele Landtagsabgeordnete sowie Landräte besuchten die regionalen Aktionstage. Bei Führungen durch die Produktionsanlagen, Verkostungen und der Vorstellung des Pressverfahrens konnten die Besucher die Herstellung von Fruchtsaft hautnah erleben und das Naturprodukt Fruchtsaft aus der Region kennenlernen. Die Kleinsten hatten unter anderem viel Spaß auf Hüpfburgen, beim Kinderschminken oder Kistenstapeln. Der Jugend wurden spannende Ausbildungsmöglichkeiten in der Fruchtsaft-Industrie vorgestellt. Die Bandbreite der an der Aktion „Besuch Deinen Saftladen“ teilnehmenden Betriebe reichte von der kleinen familiengeführten Kelterei bis zum großen, international agierenden Markenunternehmen. Das Programm war von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. So genossen Besucher zum Beispiel ein faires Frühstück, kickten mit Jugendfußballern von Hannover 96 oder sammelten spannende Eindrücke im Natur-Erlebnis-Garten. Schlussendlich stand die Vorstellung des seit über 100 Jahren unveränderten Herstellungsprozesses bei allen Betrieben im Mittelpunkt: Obst waschen, pressen, filtern, pasteurisieren, abfüllen – fertig! Nichts wird dem Fruchtsaft zugeführt.

29.09.2016

 
Funktionelle Inhaltsstoffe für Gesundheit und Wohlbefinden

Im Rahmen der Hi Europe stellt Taiyo sein umfassendes Portfolio funktioneller Inhaltsstoffe vor. Diese sind vollkommen natürlich und kombinieren hervorragenden Geschmack mit einem Plus für Gesundheit und Wohlbefinden. Der lösliche Ballaststoff Sunfiber® beispielsweise bietet nicht nur in ernährungsphysiologischer Hinsicht Vorteile – er punktet auch technologisch mit einem idealen pH-Wert sowie einer hohen Gefrier- und Taustabilität. Sunfiber® wurde kürzlich von der amerikanischen Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) als “True-Fiber”-Inhaltsstoff ausgezeichnet — und ist damit einer von nur fünf Inhaltsstoffen mit dieser Zertifizierung.

Als völlig löslicher Inhaltsstoff hat Sunfiber® keinerlei Auswirkungen auf die sensorischen Eigenschaften des Endprodukts und sorgt für einen gesundheitlichen Mehrwert. Es senkt nachweislich den glykämischen Index des Produkts und sorgt so auch für einen reduzierten Blutzuckeranstieg, es verbessert die Mineralstoffaufnahme im Darm, und fördert die Verdauungsgesundheit. Je nach Anwendung ist Sunfiber® in unterschiedlichen Qualitäten sowie drei neuen Bio-Varianten erhältlich.

Als einer der führenden Hersteller für funktionelle Inhaltsstoffe orientiert sich Taiyo an aktuellen Markttrends und der wachsenden Nachfrage nach möglichst natürlichen Produkten. Ob Ballaststoffe, Tee- und Fruchtextrakte oder funktionelle Mineralstoffe wie Eisen- und Zinkpräparate – Hersteller können mit angereicherten Produkten dem Wunsch der Verbraucher nach einer ausgewogenen und gesunden Ernährung nachkommen. Die hochwertigen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe eignen sich perfekt, um vielfältige Anwendungen anzureichern, beispielsweise Lebensmittel und Getränke aller Art.

28.09.2016

 
Einfach weglassen?

Aus falscher Ernährung resultierende Krankheiten sind ein großes Problem moderner Gesellschaften. Eine Ernährungsumstellung wäre in vielen Fällen die beste Möglichkeit, dagegen anzugehen. Doch Ernährungsgewohnheiten sind im Leben sehr fest verankert und vielen Menschen fällt es schwer, Änderungen dauerhaft umzusetzen. Ein Weg, sich bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten besser zu ernähren, kann die Änderung der Rezeptur oder Zubereitungstechnik verarbeiteter Lebensmittel sein. Das Max Rubner-Institut (MRI) forscht darum im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Möglichkeiten, Lebensmittel mit weniger Salz, Zucker und Fett herzustellen.

„Einfach weglassen“ kann man die Lebensmittelbestandteile Salz, Zucker und Fett bei den meisten Produkten nicht. Fast immer hat der Nährstoff mehr als eine Funktion im Lebensmittel. Salz im Käse hemmt zum Beispiel gefährliche Mikroorganismen, Zucker in Milchprodukten beeinflusst die zur Jogurt-Herstellung nötigen Bakterienkulturen und Fett ist bekanntermaßen ein wichtiger Geschmacksträger. Auch die eingesetzten Technologien wirken sich in mehr als einer Hinsicht auf das Lebensmittel aus.

Die Veränderung von Zellstrukturen, wie sie etwa beim Einsatz von Hochdruck passiert, beeinflusst zum Beispiel die Haltbarkeit von Lebensmitteln, aber auch den Geschmack. Genau darauf basiert eines der Forschungsprojekte des Max Rubner-Instituts. Gemüsesäften und -pürees mit und ohne Kochsalz-Zugabe werden mit Hochdruck behandelt. Wie bereits in anderen Studien gezeigt werden konnte, verändert sich dadurch die Geschmackswahrnehmung – weniger Salzzugabe ist erforderlich. Die Produkte werden dann hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe mit nicht behandelten Säften und Pürees verglichen.

Weitere Informationen: www.mri.bund.de

 
Capri-Sonne Superdrink

Personalisiertes Design schafft besondere Kaufanreize

Zum Herbst bietet das Unternehmen den Superhelden-Fans jetzt eine weitere tolle Aktion und verlost insgesamt 333 x 10 personalisierte Superdrink Trinkpacks.Seit Anfang des Jahres gibt es für alle großen und kleinen Superhelden-Fans den Capri-Sonne Superdrink – eine fruchtige Mischung aus Äpfeln, Kirschen und Orangen – mit den Aufdrucken der DC Superhelden. Zum Herbst (KW 40 – KW 48) bietet das Unternehmen den Superhelden-Fans jetzt eine weitere tolle Aktion und verlost insgesamt 333 x 10 personalisierte Superdrink Trinkpacks. Damit kurbelt Capri-Sonne die Impulskäufe noch einmal kräftig an.

Der Capri-Sonne Superdrink ist seit Februar mit den Motiven der DC Superhelden Batman, Superman, Supergirl und The Flash im Handel erhältlich. Diese vier verschiedenen Beutel-Designs begeistern die Superhelden-Liebhaber. Für den Herbst hat sich Capri-Sonne jetzt nochmal eine außergewöhnliche Aktion einfallen lassen, die zusätzliche Abverkäufe verspricht: Erstmals gibt es jeweils 10 von insgesamt 333 x 10 Trinkpacks zu gewinnen, die mit einem selbst gewählten Namen bedruckt werden. Damit haben die Capri-Sonne Verwender die Chance auf eine coole, ganz persönliche Capri-Sonne. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist einfach: Jeder 10er-Box der Sorten Superdrink, Multivitamin und Orange liegt im Aktionszeitraum von Anfang Oktober bis Anfang Dezember eine Teilnahmekarte mit einem Code bei, den man online auf www.capri-sonne.de eingeben kann. Dort erfährt man sofort, ob man gewonnen hat. Diese effiziente Mechanik setzt bei langjährigen Capri-Sonne Fans und Einmalkäufern gleichermaßen einen zusätzlichen Kaufanreiz.

Superhelden-Abenteuer auf verschiedenen Kanälen

Am POS und online sorgen die Superhelden im Aktionszeitraum für besonderes Aufsehen. Aufmerksamkeitsstarke Promotion-Displays mit integrierten Topschildern ziehen die Blicke der Konsumenten auf sich und generieren zusätzliches Umsatzpotenzial. Diese Maßnahmen werden von reichweitenstarken Social Media-Aktivitäten begleitet. Auf Facebook und Instagram warten spannende Geschichten darauf, von den Fans entdeckt zu werden. Noch dazu setzen die verschiedenen Pouch-Designs in den Aktionsboxen der Sorte Superdrink auch weiterhin gezielte Sammelanreize. In jeder Box gibt es bis zu vier verschiedene Superhelden-Motive.

28.09.2016

 
Lebensmittelhersteller trotz unbeständiger Konjunktur zuversichtlich

Konjunktur

Die Ernährungsindustrie konnte an das Umsatzhoch im Juni nicht weiter anknüpfen, im Juli 2016 sank der Branchenumsatz um -6,1 Prozent auf 13,7 Mrd. Euro im Vorjahresvergleich. Während die Verkaufspreise im Inland stabil blieben, fielen die Ausfuhrpreise weiter um -0,4 Prozent. Abzüglich dieser Preisentwicklung ging die Absatzmenge somit um -6 Prozent zurück. Auch die Lebensmittelexporte waren rückläufig, die Ausfuhren sanken im Vorjahresvergleich um -4,7 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro. Die Lebensmittelproduktion sank kalenderbereinigt um -1,2 Prozent. Die unbeständige konjunkturelle Entwicklung war im Juli 2016 jedoch hauptsächlich auf negative Kalender- und Saisoneffekte zurückzuführen, die in den einzelnen Teilbranchen unterschiedlich stark zum Tragen kamen. Weiteres Wachstum ist für die Lebensmittelhersteller notwendig, da die Ertragslage in der Branche weiterhin angespannt ist. Umsatzzuwächse sind im Inland aber nur über mehr Wertschöpfung zu erzielen. Hohe Ansprüche an Unternehmen und Produkte und ein harter Wettbewerb fordern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei steigenden Produktionskosten und knappen Ressourcen heraus. Chancen bietet der Export, doch hier gibt es immer mehr Marktzugangshürden und Konkurrenzdruck. In diesem schwierigen Geschäftsumfeld müssen die Unternehmen neue Märkte und Wertschöpfungspotentiale erschließen.

Agrarrohstoffmärkte

Die Agrarrohstoffpreise werden von Angebot und Nachfrage am Weltmarkt bestimmt. Einfluss nehmen die Erntesituation, die Witterungsbedingungen, die Lagerbestände und auch die Wechselkursschwankungen. In vielen Agrarrohstoffmärkten kommt es somit immer wieder zu Preisvolatilitäten. Das langfristige Preisniveau für Agrarrohstoffe bleibt hoch. Gute Ernteaussichten in wichtigen Anbauländern ließen den HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel im August 2016 erneut um -3,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgehen. Das sollte jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass die Preise damit immer noch +6 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen. Hohe Rohstoffpreise fordern bei dem starken Ertragsdruck das Kostenmanagement in der Lebensmittelherstellung heraus.

Ausblick: Geschäftsklima

Das Geschäftsklima der Ernährungsindustrie ist im September 2016 deutlich gestiegen. Der entsprechende ifo-Index legte im Vormonatsvergleich um 21 Punkte zu und erreichte seinen bisherigen Jahreshöchststand. Dabei zeigten sich die Lebensmittelhersteller sowohl zur aktuellen Geschäftslage sowie den Geschäftserwartungen sehr zuversichtlich. Besonders positiv wurden die Nachfrageentwicklung und der Auftragsbestand im Inland bewertet, wonach auch die Produktionspläne für die kommenden drei Monate stiegen. Auch für das Exportgeschäft sowie die Beschäftigungslage überwogen die positiven Erwartungen. Trotz aller Zuversicht schätzten die Unternehmen ihre Ertragslage aber nach wie vor mehrheitlich negativ ein.

Konsumklima und Verbraucherpreise

Das Konsumklima in Deutschland liegt bereits langfristig über dem europäischen Durchschnitt. Neben der guten Beschäftigungslage und der niedrigen Sparneigung tragen vor allem die stabilen Preise zur hohen Kauflaune der Deutschen bei. Besonders erfreulich ist dabei, dass auch die Kaufbereitschaft für höherwertige Lebensmittel steigt. Die Verbraucher sind immer öfter bereit, für mehr Qualität mehr Geld auszugeben. Im August 2016 sanken die Lebensmittelpreise um -0,4 Prozent im Vormonatsvergleich, während die allgemeinen Lebenshaltungskosten stabil blieben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Lebensmittelpreise nur leicht um +0,8 Prozent und die allgemeinen Verbraucherpreise um +0,4 Prozent.

28.09.2016

 
Fruchtsaft-Kalender 2016
LETS SHAPE IDEAS
JUICE SUMMIT 2016
BrauBeviale 2016
Birkners Beverage World
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
SGF
AIJN
IFU
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