Montag, 05. Dezember 2016

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Mintel identifiziert globale Lebensmittel- und Getränketrends für 2017

Mintel, Agentur für Market Intelligence, hat die Top-Trends identifiziert, die im kommenden Jahr die weltweite Lebensmittel- und Getränkeindustrie beeinflussen werden.

Mit Blick auf 2017 stellt Jenny Zegler, Global Food & Drink Analystin bei Mintel, sechs Lebensmittel- und Getränketrends vor und diskutiert deren Auswirkungen auf Verbraucher und Marken.

Power to the Plants

Das Streben nach einem gesunden und sauberen Lebensstil bewegt Verbraucher dazu, in ihrer Ernährung mehr Platz für Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Körner und pflanzliche Inhaltsstoffe einzuräumen. Laut Mintels Produktdatenbank ist die Anzahl der Produkteinführungen mit der Bezeichnung vegetarisch weltweit um mehr als 25 % und der mit der Bezeichnung vegan um 257 %* gestiegen.

Als Reaktion darauf veröffentlichen und werben mehr Hersteller mit Formulierungen, die sich auf pflanzliche Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen, zusätzliche Nährstoffe sowie Funktionalität konzentrieren. Zukünftig werden pflanzliche Lebensmittel in den Supermärkten keine Nischenprodukte mehr sein, sondern als innovative und gesundheitsorientierte Produkte im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Vertrauen auf Tradition

Verbraucher suchen Sicherheit in Produkten, die für sie wiedererkennbar statt revolutionär sind. Lebensmittel und Getränke mit authentischer Verbindung zur Vergangenheit und Tradition erwecken bei vielen Konsumenten ein Gefühl von Vertrauenswürdigkeit. Dies schließt die Notwendigkeit von Innovation allerdings nicht aus; vielmehr nutzen Hersteller die Vergangenheit als eine verlässliche Quelle für Inspiration.

Zukünftig werden mehr Produkte explizit an die Vergangenheit anknüpfen; Mintels Datenbank weltweiter Produkteinführungen (GNPD) zufolge gab es bei weltweiten Produktneueinführungen im Bereich Lebensmittel und Getränke einen Anstieg von 269 %* bei Produkten, die als „traditionell“ bezeichnet werden. Diese traditionellen Produkte basieren auf Ur-Getreidesorten, aber auch althergebrachten Rezepten, Herstellungsverfahren und Traditionen.

Keine Verschwendung

Einzelhändler und Restaurants bemühen sich weniger Lebensmittel zu verschwenden, indem sie abgelaufene Lebensmittel und Getränke oder Produkte, die äußerliche Mängel aufweisen oder beschädigt sind, spenden bzw. die Menge an mangelhaften Nahrungsmitteln verringern. Auch die Einstellung der Konsumenten ändert sich langsam. Laut Mintel ist beispielsweise gut die Hälfte (51 %) der US-Bürger dazu bereit, weniger perfekt aussehendes Gemüse zu kaufen, wie solches, das Druckstellen aufweist oder seltsam geformt ist.

2017 wird das Stigma rund um mangelhafte Erzeugnisse verschwinden und Konzepten, die essbare Lebensmittelreste vermarkten, mehr Aufmerksamkeit zukommen. Nicht alle Lebensmittelabfälle müssen jedoch essbar sein, damit sie nützlich sind: sie können zum Beispiel auch als Material für pflanzenbasierte Verpackungen oder als Energiequellen für Krankenhäuser und Wohnungen dienen.

Zeit ist knapp

eit ist eine wertvolle Ressource und unser Multitasking-Lifestyle erfordert einfache und schnelle Mahlzeiten, die gleichzeitig frisch, nahrhaft und individuell anpassbar sind. Dennoch suchen viele Verbraucher einen Ausgleich zu ihrem hektischen Alltag. Dadurch kommen immer mehr Produkte auf den Markt, die betonen wie viel Zeit bei der Herstellung benötigt wurde. Laut Mintel ist die Anzahl der weltweit neu eingeführte Lebensmittel und Getränke, deren Produktbeschreibung „langsam“ enthält, um beinahe 214 %* gestiegen.

Viele zeitsparenden Lösungen ermöglichen es Verbrauchern einen Teil des Kochvorgangs kürzer zu gestalten, ohne dabei Schlüsselelemente wie Nährstoffe oder Personalisierung zu vernachlässigen. 2017 wird der Fokus auf Lebensmitteln und Getränken liegen, auf deren Produktverpackung ausdrücklich auf die aufgewendete Zeit hingewiesen wird.

Nachtschicht

Aufgrund des technischen Fortschritts haben immer mehr Verbraucher Schwierigkeiten abzuschalten, weshalb mehr Produkte benötigt werden, die Komfort und Entspannung bieten. Zukünftig werden Verbraucher ihre wertvollen Stunden auch während der Nacht besser nutzen wollen. Daher ergibt sich hier eine Marktlücke für funktionelle Lebensmittel und Getränke, die es Verbrauchern erleichtern, während der Nacht zu entspannen und wieder zu Kräften zu kommen.

Einige Lebensmittelkategorien sind dazu prädestiniert, um ihren Konsum in die Nacht hinaus zu verlängern. Beispielsweise essen 40 % der Deutschen Joghurt als Abendsnack und 12 % der Spanier nach 23 Uhr. Lebensmittel, die für den Konsum am Abend gedacht sind, haben viel Potenzial. Hersteller können es der Tee-Kategorie gleichtun und Kräuter wie Kamille und Lavendel in Rezepturen einsetzen, um vor dem Schlafengehen für Entspannung zu sorgen.

Balanceakt: Gesund für Jedermann

Der Zugang zu – und die Kosten von – gesunden Lebensmitteln und Getränken halten weniger einkommensstarke Konsumenten oft vom Kauf gesunder Produkte ab. Preiswerte, gesunde Lebensmitteln und Getränken sind jedoch wichtig, weil viele einkommensschwache Verbraucher ihren Lebensstil ändern möchten. So fand Mintel beispielsweise heraus, dass in Frankreich, Deutschland, Spanien und Polen nicht berufstätige Erwachsene im Vergleich zum allgemeinen Anteil der Erwachsenen eher dazu bereit sind, gesünder zu leben.

Hersteller und Einzelhändler sollten jedem, der seine Ernährung verbessern möchte, entsprechende Möglichkeiten bieten. Einige Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um gesunde Produkte erschwinglicher zu machen, doch 2017 werden mehr Kampagnen und Innovationen benötigt, die einen gesunden Lebensstil für einkommensschwache Verbraucher ermöglichen.

Jenny Zegler, Global Food and Drink Analystin bei Mintel, erklärt:

„Die diesjährigen Trends basieren auf der aktuellen Verbrauchernachfrage nach gesunden, praktischen und vertrauenswürdigen Lebensmitteln und Getränken. Hersteller und Einzelhändler sollten die Möglichkeit ergreifen, Produkte auf den Markt zu bringen, die einen wahren Wiedererkennungswert besitzen, Zeit einsparen und Obst, Gemüse oder andere pflanzliche Zutaten beinhalten. Darüber hinaus prognostiziert Mintel Marktchancen für funktionelle Lebensmittel und Getränke, die für den Konsum am Abend gedacht sind, sowie für fortschrittliche Lösungen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und erschwingliche, gesunde Nahrungsmittel für einkommensschwache Verbraucher. Unternehmen auf der ganzen Welt können im Laufe der nächsten Jahre mithilfe dieser Trends in andere Länder und weitere Kategorien expandieren.“

*zwischen September 2010 bis August 2011 und September 2015 bis August 2016

02.12.2016

 
yello®, der neue Gelbe ist da

In Japan gezüchtet und exklusiv für Europa in Südtirol angebaut und vermarktet. Weltdebüt von yello® auf der Interpoma 2016

Glatte, alabasterartige gelbe Schale und süßes, knackiges, saftiges Fruchtfleisch. Der neue gelbschalige Apfel yello® gelangte aus dem Land der aufgehenden Sonne zu den Berghängen der Dolomiten, um von hier aus seinen Eroberungszug um die Welt anzutreten. Offiziell präsentiert wurde er am Freitag, den 25. November 2016 auf der Interpoma in Bozen im Rahmen einer Pressekonferenz, bei der auch eine Delegation aus der Präfektur Nagano vertreten war.

Die Sorte, die unter dem Markennamen yello® vertrieben wird, heisst Shinano Gold. Sie wurde 1993 in Nagano gezüchtet und ging aus einer Kreuzung von Golden Delicious und Senshu hervor. Im Jahr 2005 wurde in Südtirol, der erste Baum gepflanzt. Die Präfektur Nagano und das Sortenerneuerungskonsortium Südtirol (SK Südtirol) unterzeichneten 2007 einen Testvertrag, auf den 2016 die definitive Anbau- und Vermarktungslizenz für den Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG und den Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse VI.P folgte, die in ganz Europa und den Mittelmeerraum gültig ist.

Vermarktet wird die Sorte Shinano Gold unter dem registrierten Markennamen yello®, in klarer Anlehnung an ihre charakteristische gelbe Farbe. Schriftzug und Logo greifen die schwungvollen Pinselstriche der japanischen Schrift auf, das Pay-Off „The color of taste“ hingegen stellt das Zusammenspiel von Farbe und Geschmack heraus. Bereits heute ist die Marke yello® in über 60 Ländern weltweit registriert.

Zwischen 2017 und 2018 ist in Südtirol die Pflanzung von mehr als 150.000 Bäume geplant.

01.12.2016

 
Eine Region macht sich stark für Bio

Weil man zusammen immer stärker und gemeinsame Ziele zu teilen eine gute Basis für die Zusammenarbeit ist, haben sich Bio-Akteure aus Nürnberg und der Region entschlossen, ihre Bio-Projekte in Zukunft unter der Überschrift NÜRNBERG DIE BIOMETROPOLE zusammenzufassen. Ziel dabei ist, dem Thema Bio noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit – auch unter potentiellen neuen Bio-interessierten Menschen – zu verschaffen und darüber hinaus Nürnberg als Bio-Standort weiter zu entwickeln. Bereits heute tut sich in Nürnberg und über die Stadtgrenzen hinaus viel in Sachen Bio. Zu den jeweils eigenständigen Aktivitäten der Akteure zählen unter anderem: Bio erleben (Stadt Nürnberg), die Eventreihe  „BIOFACH trifft Nürnberg“ mit dem Saatgutfestival, der Malwettbewerb für Schüler der 4. Klassen und der Bio-Genussführer (Bluepingu), BIODIVA (Hubert Rottner-Defet), BIOFACH, Weltleitmesse für Bio- Lebensmittel, und der Kongress STADTLANDBIO (NürnbergMesse).

30.11.2016

 
Süßmoster-Preis 2016 für Manufaktur Jörg Geiger

Die Manufaktur Jörg Geiger in Schlat am Albtrauf erhält den Süßmoster-Preis 2016. Initiiert von der Redaktion der Fachzeitschrift FLÜSSIGES OBST wird der Süßmoster-Preis verliehen an kleine  und mittelständische Unternehmen der Fruchtsaft-Industrie, die mit innovativer Technologie, einem innovativem Produktportfolio, neuen Marketingkonzepten oder einer besonderen Firmenhistorie eine Geschichte erzählen können, die über die reine Herstellung der Fruchtsaftprodukte hinaus geht.

Die Preisverleihung fand am 07 November in Bayreuth statt im Rahmen des Süßmoster-Stammtisches 2016. Jörg Geiger, Inhaber der Manufaktur Jörg Geiger, nahm den Preis in Anwesenheit von ca. 100 Süßmoster-Kollegen entgegen. Der Süßmoster-Preis 2016 ehrt nicht nur die -Manufaktur, sondern den Unternehmer, der über Umwege seine Passion für das flüssige Obst entdeckt hat.. Was aber ist die besondere Geschichte des diesjährigen Preisträgers? Der 47-Jährige gelernte Koch hat aus seiner Leidenschaft für alte, zum Teil längst vergessene Apfel- und Birnensorten ein einträgliches Geschäftsfeld entwickelt. Eigentlich sollte er den elterlichen Gasthof Lamm in Schlat übernehmen. Doch dann kam es anders. Geboren in einer Region, die auf 300 Quadratkilometern die größte zusammenhängende Streuobstwiese der Welt bietet, und mit einer kleinen Hausbrennerei im Familienbesitz lag es nahe, die Gastronomie und die Getränkeherstellung zusammen zu bringen.

Jörg Geigers Herz schlägt für kleine, unförmige Äpfel und Birnen. Für die Bäume, auf denen sie wachsen und für das Land, auf dem diese Bäume seit über hundert Jahren stehen. Die Streuobstwiesen am Albtrauf sind ein Baustein in diesem Netzwerk. Mit Perfektion und Leidenschaft macht seine Manufaktur aus fast vergessenen Obstsorten preisgekrönte Schaumweine und Destillate. Aus wie der Schwabe sagt „räsen“ alten Obstsorten entstehen edle Produkte mit und ohne Alkohol.

Der Süßmoster-Preis 2016 wird verliehen an die Manufaktur Jörg Geiger vertreten durch Jörg Geiger in Anerkennung seines Engagements zur Erhaltung der Biodiversität und genetischer Vielfalt und der Entwicklung veredelter Produkte von den alkoholfreien PriSeccos bis zum hochprozentigen Gin, den man so nicht nennen darf – ganz gemäß seinem Motto: Tradition und Innovation.

30.11.2016

 
Bundesehrenpreise für Fruchtgetränke verliehen
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat jetzt 20 Fruchtgetränkeunternehmen mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet.
Die höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft wird jährlich getrennt nach Produktkategorien an deutsche Lebensmittelproduzenten verliehen. Die Preisträger hatten zuvor in den Qualitätsprüfungen der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) die besten Gesamtergebnisse in den verschiedenen Bundesländern erzielt.
Die feierliche Preisverleihung fand am 27. November während der Fachmesse INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart statt. Vor rund 100 geladenen Gästen überreichten Staatssekretär Peter Bleser und DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing die Medaillen und Urkunden an die Qualitätsunternehmen.
„Die Bundesehrenpreisträger gehören zu den Besten ihres Fachs. Das kontinuierliche Streben nach Qualität ist ein Grundpfeiler ihres Handelns. Mit ihren Erzeugnissen setzen sie richtungsweisende Signale für Spitzenqualität, Geschmack und Genuss“, lobte DLGVizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing die ausgezeichneten Betriebe.
 
Bundesehrenpreisträger Fruchtgetränke 2016
 
Bundesehrenpreis in Gold*:
 
  • Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH, Lindau (Bayern)
  • Bundesehrenpreis in Silber*:
  • Katlenburger Kellerei GmbH & Co. KG, Katlenburg-Lindau (Niedersachsen)

Weitere Bundesehrenpreise:

  • Josef Beil GmbH, Neckarsulm (Baden-Württemberg)
  • Boller Fruchtsäfte und Getränkeland Stolz OHG, Bad Boll (Baden-Württemberg)
  • Gunkel GmbH Natursäfte, Heilbronn (Baden-Württemberg)
  • Burkhardt Fruchtsäfte GmbH & Co. KG, Laichingen (Baden-Württemberg)
  • ORO OBSTVERWERTUNG EG, Rohrdorf (Bayern)
  • A. Dohrn & A. Timm GmbH & Co. KG, Diedersdorf (Brandenburg)
  • Wolfgang Jobmann GmbH, Reinbek (Hamburg)
  • MineralBrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH, Ebersburg-Weyhers (Hessen)
  • Kelterei Gerhard Nöll GmbH, Frankfurt (Hessen)
  • Darguner Brauerei GmbH, Dargun (Mecklenburg-Vorpommern)
  • riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG, Rinteln (Niedersachsen)
  • beckers bester GmbH, Nörten-Hardenberg (Niedersachsen)
  • Valensina GmbH, Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen)
  • Obstkelterei van Nahmen GmbH & Co. KG, Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen)
  • Niederrhein-Gold Tersteegen GmbH & Co. KG, Moers (Nordrhein-Westfalen)
  • Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG, Unkel / Rhein (Rheinland-Pfalz)
  • Sonnländer Getränke GmbH, Rötha (Sachsen)
  • Refresco Deutschland GmbH, Standort Calvörde (Sachsen-Anhalt)

* Für die zwei besten Betriebsleistungen bundesweit wird der Bundesehrenpreis in Gold und Silber verliehen.

30.11.2016

 
Bionade gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Mit der erfrischend anderen Idee, der Welt eine natürliche, weniger süße Alternative zu Limonaden zu bieten, hat Bionade den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 in der Kategorie „Food“ gewonnen.

Bionade gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Die Verbraucher haben entschieden: Bionade ist ihre Nummer eins in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Produkte.“ Beim REWE Group Verbrauchervoting wählten sie das rein biologisch gebraute Erfrischungsgetränk auf den ersten Platz in der Kategorie „Food“. Die im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vergebene Auszeichnung nahmen Christian Schütz, Geschäftsführer der Radeberger Gruppe, und Barbara Jax als Referentin Nachhaltige Entwicklung im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Freitag (25.11.) in Düsseldorf entgegen.

„Bionade ist vor fast 30 Jahren angetreten, die Welt ein Schlückchen besser zu machen. Dabei war Bionade schon immer anders als andere Erfrischungsgetränke. Unser Anspruch als Unternehmen ist es, mit Anstand gegenüber der Gesellschaft und Natur zu wirtschaften und Verantwortung zu übernehmen“, so Barbara Jax, unter anderem für die nachhaltige Entwicklung der Marke Bionade verantwortlich. „Dass die Verbraucher dieses Engagement mit dem Wahlsieg beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis honorieren, freut uns sehr.“  Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und bis zu 2.000 Gästen bei den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

30.11.2016

 
Lecker, aber günstig

Zwei von drei Deutschen achten beim Lebensmitteleinkauf vor allem auf den Geschmack

Verbraucher legen beim Lebensmitteleinkauf wieder mehr Wert auf Gaumenfreuden, Natürlichkeit und regionale Herstellung. Für mehr als zwei Drittel der Deutschen ist der Geschmack (67 Prozent) das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl von Produkten im Supermarkt, dicht gefolgt vom Preis (65 Prozent), der nach wie vor eine sehr hohe Bedeutung einnimmt. An dritter Stelle folgt die Frage nach den Inhaltsstoffen eines Produkts: 40 Prozent legen großen Wert auf gesunde Lebensmittel mit natürlichen Zutaten, die reich an Vitaminen und Mineralien sind. Frauen (43 Prozent) sind dabei gesundheitsbewusster als Männer (36 Prozent). Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ).

Die Untersuchung ist eine Nachfolgerumfrage der im Sommer 2014 erstmals durchgeführten Erhebung zum Thema Lebensmittelqualität. Damit zeichnet die Studie einen neuen Trend auf: Vor zwei Jahren war noch der Preis mit stolzen 72 Prozent das wichtigste Einkaufskriterium. Während dieser Faktor seine führende Position verloren hat, haben Geschmack (2014: 53 Prozent) und gesunde Ernährung (2014: 33 Prozent) an Bedeutung gewonnen.

Regionale Herstellung punktet bei Verbrauchern

Eine weitere Tendenz: Verbraucher legen zunehmend Wert auf Produkte aus ihrer Umgebung. Für ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) ist die regionale Herstellung von Lebensmitteln mittlerweile wichtig – 2014 waren es noch 27 Prozent. Gleichzeitig gilt regionale Herkunft für jeden Dritten als ein Zeichen für Qualität (29 Prozent). Dieser Aspekt wird sogar höher bewertet als eine biologische Herstellung. Zum Vergleich: Nur 14 Prozent der Befragten verbinden biologisch hergestellte Lebensmittel mit hochwertiger Qualität.

Qualität bei Lebensmitteln hat ihren Preis

Bei der Qualitätsbewertung von Lebensmitteln zeigen sich die Deutschen durchaus selbstbewusst. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) traut sich zu, Lebensmittel von guter Qualität von solchen mit schlechter Qualität unterscheiden zu können. Danach gefragt, welche Eigenschaften ein qualitativ hochwertiges Produkt mitbringen muss, nennen die Studienteilnehmer am häufigsten Aspekte wie „frisch und unbehandelt“ (51 Prozent), „frei von künstlichen Zusatzstoffen“ (42 Prozent) sowie „gesund und nährstoffreich“ (42 Prozent). Weitere 36 Prozent erwarten zudem, dass das Produkt auch ohne beigefügte Aromen oder Gewürze eine natürliche Geschmacksintensität aufweist. Aspekte wie „lange haltbar“ (12 Prozent) oder „einfach und schnell in der Zubereitung“ (4 Prozent), die vor allem auf Fertigprodukte zutreffen, sind aus Sicht der Befragten hingegen kein Zeichen von Qualität. Für die meisten Verbraucher scheint Qualität zudem durchaus ihren Preis zu haben: Denn nur ein Fünftel (20 Prozent) sieht den Aspekt „günstig“ als Merkmal für ein qualitativ hochwertiges Produkt an. Im Vergleich zu 2014 hat sich diese Tendenz verstärkt. Damals bezeichneten 25 Prozent der Deutschen günstige Lebensmittel als qualitativ hochwertig.

„Bei der Bewertung von Qualität durch die Verbraucher werden Begriffe verwendet, die entweder im Lebensmittelrecht nicht definiert sind (z.B. „frisch“, „gesund“), oder die das Befassen mit den Zutaten (z.B. „künstliche Zusatzstoffe“) sowie gute Kenntnisse über die Herstellung (z.B. „regional“) erfordern“, kommentiert Dr. Sylvia Wegner-Hambloch, DGQ-Expertin und Trainerin. „Hier sollten Lebensmittelhersteller umfassendere Informationen bereitstellen und Unterstützung leisten. Das erfordert auch die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren wie Ernährungsspezialisten und Verbraucherschutzverbänden, die in traditionellen und Online-Medien, wie z.B. Social Media, aktiv sind.“

Qualitäts- und Gütesiegel sowie die Marke von geringer Bedeutung

Die Studienergebnisse unterstreichen weiterhin die untergeordnete Rolle von Qualitäts- und Gütesiegeln. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) achtet im Supermarkt auf diese Qualitätszeichen auf den Produkten. Auch die Marke hat kaum Einfluss auf die Kaufentscheidung. Nur sechs Prozent der Befragten geben an, dass sie diesen Faktor berücksichtigen.

„Die teils erheblichen Kosten der Hersteller und Händler für Qualitäts- und Gütesiegel spiegeln sich nicht in der Verbraucheranerkennung wider. Denn viele Verbraucher wissen nicht über die strengen Kontrollen und Prüfungen Bescheid, die Lebensmittel durchlaufen, und die hinter den Siegeln stehen. Hier besteht Aufklärungsbedarf. Die Hersteller müssen vermitteln, dass die geforderten Qualitätskriterien erfüllt sind. Nur so können Unternehmen das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelprodukte stärken“, ergänzt Dr. Wegner-Hambloch.

Über die Studie
Für die repräsentative Studie hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.040 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im September 2016 statt. Bei der Beantwortung der Fragen waren zum Teil Mehrfachnennungen möglich.

24.11.2016

 
RASTAL präsentiert „smartes“ Glas der neuen Dimension

RASTAL SMART-GLASS®Die Digitalisierung in der Wirtschaft nimmt Fahrt auf. Offen für neue digitale Ideen startete RASTAL zur Brau-Beviale 2016 in Kooperation mit der Telekom Deutschland GmbH die Erstpräsentation von RASTAL SMARTGLASS® und zeigte komplett neue Ansätze in der Kundenansprache, Wettbewerbsdifferenzierung und Konsumförderung auf.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht der Genuss sondern Daten, die in einer Bar, einem Selbstbedienungs- oder Betriebsrestaurant gewonnen und von überall kontrolliert werden können. Das Höhr-Grenzhausener Traditionsunternehmen hat mit dem RASTAL SMART-GLASS® ein wegweisendes Konzept für Getränkehersteller geschaffen, das bestimmte Informationen über das Glas weiterleitet. Kernstück dieser Entwicklung bildet ein kodierter Chip. Dieser Chip, in Form eines integrierten Ringes und im Corporate Design des Kunden, fällt am Glas kaum auf und funktioniert mit jedem Glastyp. Der Chip ist so fest am Stiel oder an der Fußplatte angepasst, dass das Glas Spülmaschinen geeignet ist. Das RASTAL SMARTGLASS® lässt sich für jeden Kunden individuell entwickeln.

23.11.2016

 
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