Donnerstag, 01. September 2016
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Goldige Zeiten für milde Genießer mit dem RhönSprudel Fruchtaufstrich

Der leckere RhönSprudel FruchtaufstrichIm Oktober 2016 gibt es den fruchtigen Geschmack des RhönSprudel Milde Schorle-Sortiments als leckeren Brotaufstrich: Unter dem Aktionsmotto „Goldige Zeiten für milde Genießer“ bekommen RhönSprudel Schorlen-Freunde im Aktionszeitraum vom 3. bis zum 29. Oktober beim Kauf von je einer 12 x 0,75 Liter PET-Mehrwegkiste RhönSprudel Milde Schorle Apfel-Birne, Apfel-rote Traube und Apfel-Pflaume ein Glas erlesenen Fruchtaufstrich in den Geschmacksrichtungen Milder Apfel-Birne oder Milder Apfel-Pflaume gratis dazu. Damit setzt der MineralBrunnen aus dem Biosphärenreservat seine 2014 erfolgreich gestartete Aktion „RhönSprudel bringt die Schorle aufs Brot“ in diesem Jahr bereits zum dritten Mal fort.

Die beiden hochwertigen Fruchtaufstrich-Sorten werden aus 60 Prozent des Original-Fruchtsafts der beliebten RhönSprudel Schorlen hergestellt. Die hochwertige Produktqualität der RhönSprudel Milden Schorlen wurde dabei erst vor kurzem wieder von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) prämiert: Die Milde Schorle Apfel-Birne und Apfel-Pflaume erhielten dabei den Goldenen DLG-Preis, die Milde Schorle Apfel-rote Traube den silbernen DLG-Preis.

Die aktuelle Kastenzugabeaktion mit doppeltem Fruchtgenuss gibt es nur in teilnehmenden Märkten des Getränkefachgroßhandels und Lebensmitteleinzelhandels und gilt solange der Vorrat reicht.

31.08.2016

 
drinksplus 4.0: Getränke-Innovation eröffnet neue Wachstumschancen

Yili launcht Joghurtdrinks mit prallgefüllten Alginat-Bällchen

Speziell entwickelt wurden die innovativen Produkte für Teenager, denen auch beim Essen und Trinken Spaß und neue Erfahrungen ganz wichtig sind.Mit zwei neuen UHT-Joghurtgetränken sorgt jetzt die Inner Mongolia Yili Industrial Group Co. Ltd. für Aufsehen. Die beiden Getränke der Marke "Baoquzhu", verpackt in combiblocSmall 250 ml von SIG Combibloc, enthalten prall mit Saft gefüllte Alginat-Bällchen, die im Mund zerplatzen, wenn man leicht auf ihnen kaut. Das sorgt für eine Extraportion fruchtigen Trinkspaß. Die Joghurtgetränke sind in den Sorten Apfel und Erdbeere zu haben. Mit diesen Produkten, realisiert mit der drinksplus-Solution von SIG Combibloc, erzielt Yili ein neues Level im Bereich der Getränke mit spürbarem Mehrwert.

Speziell entwickelt wurden die innovativen Produkte für Teenager, denen auch beim Essen und Trinken Spaß und neue Erfahrungen ganz wichtig sind.

Realisiert wird die Abfüllung der innovativen Getränke mit der drinksplus-Solution von SIG Combibloc, mit der Yili bereits andere UHT-Trendgetränke umgesetzt und aseptisch in Kartonpackungen gefüllt hat. Die drinksplus-Solution ermöglicht es, auf herkömmlichen Getränke-Füllmaschinen von SIG Combibloc Produkte mit bis zu zehn Prozent Stückgehalt abzufüllen; beispielsweise Getränke mit Nata de Coco und jetzt auch mit Alginat-Bällchen mit flüssigem Saftkern. Die Standard-Füllmaschinen werden dazu mit einem leicht zu installierenden Upgrade-Set ausgerüstet, das Ventile, Ventilschafte und Füllstutzen umfasst, die auf einen optimalen Produktfluss bei der Abfüllung von Getränken mit Stückchen zugeschnitten sind. Damit die Produkte bequem aus der Packung getrunken werden können, haben die Trinkhalme einen großen Durchmesser von 6 Millimetern.

31.08.2016

 
Die Zukunft des Handels ist mobil

(Foto: Fotolia)Das Smartphone wird künftig das wichtigste Einkaufsinstrument sein. Der Anteil der Kunden in Deutschland, die mindestens einmal monatlich einen Kauf über ihr Smartphone tätigen, ist in den vergangenen vier Jahren von 11 auf 35 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum ist der Anteil der Konsumenten, die noch nie mobil gekauft haben, von 70 auf 48 Prozent gesunken. Bis zum Jahr 2020 wird Mobile Shopping voraussichtlich für 75 Prozent der Käufer zumindest in ausgewählten Produktkategorien selbstverständlich zum Alltag gehören. Vorangetrieben wird diese Entwicklung vor allem von den Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren. Das sind Ergebnisse der Studie „Total Retail 2016 – Der Wettlauf um Relevanz“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die 1.000 deutsche Online-Shopper befragt worden sind. Die Analyse ist Teil einer weltweiten Umfrage mit mehr als 23.000 Teilnehmern in 25 Ländern.

Trendsetter im Mobile Shopping ist China

Ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Mobile Shopping ist der chinesische Markt. Die Befragung zeigt: Das Einkaufsverhalten der chinesischen Konsumenten ist dem der deutschen Verbraucher um etwa drei bis vier Jahre voraus. In China liegt der Anteil der Kunden, die mindestens einmal im Monat einen Kauf über ihr Smartphone tätigen, inzwischen bei 66 Prozent und hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt.

Das Geschäft hat weiter Zukunft

Während das Mobile-Geschäft stark wächst, zeigen sich in der Konsumentenpräferenz für den Online-Einkauf in einzelnen Produktsegmenten erste Sättigungstendenzen, etwa in den Kategorien Bücher, Musik, Filme und Videospiele, Unterhaltungselektronik und Computer, Haushaltsgeräte, Spielzeug sowie Kleidung und Schuhe. In den Segmenten Möbel und Haushaltswaren, Bastel- und Heimwerkerprodukte sowie Lebensmittel bevorzugen die Kunden zwar nach wie vor den Einkauf im stationären Geschäft, die Präferenz für den Online-Kauf ist in den letzten Jahren aber erheblich angestiegen. In diesen Branchen besteht noch großes Potenzial für den Online-Handel – der Anteil der Befragten, die diese Produkte am liebsten online kaufen, ist bereits in den vergangenen vier Jahren um 23 Prozent gestiegen und wird weiter wachsen.

Dennoch ist das Ladengeschäft keinesfalls ein Auslaufmodell: Die Kunden lassen sich im Geschäft gern beraten und inspirieren oder probieren dort Produkte aus. Rund 75 Prozent der Konsumenten bestätigten, dass sie mindestens einmal monatlich im Laden Non-Food Produkte einkaufen (davon 11,7 Prozent täglich, 34,4 Prozent wöchentlich, 29,2 Prozent monatlich). Überraschend ist, dass speziell die Gruppe der Digital Natives, also Konsumenten zwischen 18 und 24 Jahren, sich klar zum stationären Handel bekennt. Voraussetzung für den stationären Kauf ist aber, dass Kunden im Geschäft gut beraten werden und ein besonderes Einkaufserlebnis erwarten dürfen, etwa durch ein ansprechendes Ambiente.

Soziale Medien sind der Shopping-Kanal der Zukunft

Wenn Händler ihre Produkte auf allen Kanälen anbieten möchten, müssen sie künftig einen weiteren in den Blick nehmen: die sozialen Medien, die sich als eigener Shopping-Kanal etablieren werden, wie Benedikt Schmaus, Digital-Experte bei PwC Strategy&, prognostiziert: „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich große Social-Media-Player wie Facebook, Instagram oder Pinterest noch stärker im Social-Commerce-Bereich etablieren werden, auch in Deutschland. Kauf-Buttons, die auf Social-Media-Plattformen integriert sind, oder Messenger Apps werden die nächste große Innovationswelle im Handel sein.“ Die Studie zeigt, dass soziale Medien großen Einfluss insbesondere auf junge Konsumenten haben – 77 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 81 Prozent der 25- bis 34-Jährigen bestätigen, dass sie bereits dadurch in ihrem Kaufverhalten geleitet wurden.                       

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.com

31.08.2016

 
Sidel verhilft Nestlé Waters weltweit zu Energieeinsparungen

Im Rahmen eines globalen Energiesparprogramms hat Sidel das Unternehmen Nestlé Waters bei der Senkung des Energieverbrauchs seiner Produktionsbetriebe auf der ganzen Welt unterstützt. Der führende Anbieter von Flaschenwasser hat Einsparungen erzielt, die dem Verbrauch von mehr als 20 Öfen entsprechen, und konnte seine Energiekosten um mehr als 1 Mio. EUR pro Jahr senken.

Das Programm wurde 2010 gestartet, als Nestlé Waters seinen langjährigen Lieferanten Sidel aufforderte, den Energieverbrauch sämtlicher Produktionsanlagen zu verringern. Mit über 96 Produktionsbetrieben in 35 produzierenden Ländern weltweit legt Nestlé Waters natürlich großen Wert auf eine Verbesserung der Umweltverträglichkeit seiner Prozesse und auf die Reduzierung der Betriebskosten auf ein absolutes Minimum.

Sidel, der führende Anbieter von Produktionsmaschinen und Serviceleistungen für die Verpackung von Flüssigkeiten in PET, arbeitet seit über 50 Jahren mit Nestlé Waters zusammen. Die beiden Unternehmen haben diesen Meilenstein ihrer langjährigen Geschäftsbeziehung, aus der zahlreiche, für die Getränkebranche bedeutende Entwicklungen hervorgegangen sind, vor kurzem gefeiert.

Signifikante Energieeinsparungen bei Blasmaschinen

Beide Unternehmen wussten nur zu gut, dass Streckblasmaschinen in der Regel 70 % des gesamten Energieverbrauchs der kompletten Getränkeabfülllinie für sich beanspruchen.

Als Sidel mit der Überprüfung des effizienten Einsatzes der elektrischen Energie im Unternehmen beauftragt wurde, führten Sidel-Experten zunächst ein ECO-Pilotaudit an zwei Blasmaschinen von Nestlé Waters durch.

Im Anschluss an die Überwachung und Messung des Stromverbrauchs der Blasmaschinen arbeitete Sidel korrigierende Energiesparmaßnahmen für Nestlé Waters aus. Eine der Empfehlungen war die Installation von Reflektorlampen an der Ofendecke, um die Energie in den Öfen der Streckblasmaschinen zu halten. Mit diesem Upgrade wurden bei der Preformerhitzung Energieeinsparungen erzielt, die dem Verbrauch von 20 Preform-Öfen entsprechen. Und trotz dieser bedeutenden Einsparungen wurde die Leistung nicht beeinträchtigt.

Nestlé Waters war begeistert von diesen Ergebnissen. „Da wir Energieeinsparungen in Höhe von etwa 20 % erreichten, waren wir mit den Upgrades der beiden ersten Blasmaschinen sehr zufrieden“, erläutert Stephane Bosshart, leitender Ingenieur bei Nestlé Waters. „Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass wir ein komplettes ECO-Programm durchführen wollten, um diese bewährten Verfahren für alle unsere Blasmaschinen weltweit zu nutzen.“

Weltweite Umsetzung des Energiesparprogramms

In enger Zusammenarbeit mit Sidel wurde das Energiesparprogramm in allen Betrieben von Nestlé Waters auf der ganzen Welt umgesetzt. Die Sidel Services™-Teams vor Ort planten und lieferten die erforderlichen Ressourcen für die Arbeiten an den Standorten in über 30 Ländern. Außerdem stellten sie den technischen Support für das Projekt bereit. Bis Ende 2015 wurden fast 130 Sidel-Streckblasmaschinen mit Reflektorlampen für die Ofendecke umgerüstet. Alle Lampen amortisieren sich innerhalb von sechs bis 24 Monaten.

„Die Upgrades mit Reflektorlampen für die Ofendecke haben echte Verbesserungen bewirkt“, kommentiert Eric Baronnet von Nestlé Waters. „So wurde beispielsweise der Energieverbrauch der Blasmaschinen unserer Produktionsbetriebe in den USA um bis zu 25 % reduziert.“ Fortschritte wie die in den USA haben dazu beigetragen, dass die Nestlé Waters-Produktionsbetriebe auf der ganzen Welt jährlich über 1 Mio. EUR sparen.

31.08.2016

 
Fruchtglühweine behaupten sich trotz milder Winter

Fruchtige Spezialitäten sorgen für Abwechslung im Getränkeregal

(Foto: VdFw)Bei der Wahl der Wintergetränke greifen die Verbraucher immer häufiger zu fruchtigen Spezialitäten. Diesen Trend bestätigen die Ergebnisse der letzten Glühweinsaison. Laut IRI haben Fruchtglühwein, Fruchtpunsch & Co. ihren Beitrag zum LEH-Absatz an Wintergetränken im 4. Quartal 2015 auf 9,7 Prozent ausgebaut. Im Vorjahr lag er noch bei 8,8 Prozent. Zum Umsatz tragen sie sogar 14,6 Prozent bei (4/2014: 14,3 Prozent). Trotz des ausgesprochen milden Dezembers erzielten fruchtweinbasierte Spezialitäten im 4. Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Absatz-Plus von 1 Prozent. Damit entwickeln sie sich besser als der Gesamtmarkt der Wintergetränke, dessen Absatz im selben Zeitraum 7,9 Prozent unter dem Vorjahreswert lag.

Fruchtglühweine und andere saisonale Produkte der Apfel- und Fruchtweinkellereien sorgen mit interessanten Geschmacksrichtungen für Abwechslung im Getränkeregal. Frucht-glühwein wird zu 100 Prozent aus Fruchtwein hergestellt und je nach Rezeptur mit Nelken, Zimt und anderen Gewürzen verfeinert. Kirsch- und Heidelbeerglühwein sind die Topseller im fruchtigen Wintersortiment. Beliebt sind aber auch Fruchtglühweine aus Holunder, Schlehen und Beerenglühwein. Helle Sorten sind im Kommen: Den Klassiker Apfelglühwein gibt es inzwischen nicht nur als Rosé-Variante, sondern auch als Bratapfel-Punsch und als Kombination von Apfel und Orange, Apfel und Birne bzw. Apfel und Stachelbeere. Neu sind z.B. auch Rezepturen mit Vanille, Ingwer oder Chili. Fruchtglühwein in Bio-Qualität wird ebenso angeboten wie aus Streuobst hergestellte Getränke.

30.08.2016

 
Coca-Cola gleicht Wasserverbrauch vollständig aus

Ziel fünf Jahre früher als geplant erreicht

Die Coca-Cola Company und seine weltweiten Abfüllpartner haben das ehrgeizige Ziel, ihren Wasserverbrauch vollständig auszugleichen, bereits fünf Jahre früher als geplant erreicht. Coca-Cola ist das erste der Fortune 500- Unternehmen, welches das global benötigte Wasser zurückgibt. Ganz konkret bedeutet das: Jeder Tropfen Wasser, den das Coca-Cola System weltweit für seine Getränke und ihre Herstellung einsetzt, wird in den Wasserkreislauf zurückgeführt. Das Erreichte dokumentiert ein knapp 1.200 Seiten starker Bericht*.

Die Wasserstrategie von Coca-Cola in Kürze

Coca-Cola führt Wasser auf zwei Arten in den Kreislauf zurück.

  1. Zum einen durch die Förderung kommunaler Projekte in Gemeinden, wie z.B. den Zugang zu sauberem Trinkwasser oder den Erhalt von Wassereinzugsgebieten. Das Coca-Cola System führte so im letzten Jahr rund 115 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs zurück, der für die Herstellung der Getränke benötigt wurde. Erreicht wurde dies durch 248 kommunale Wasserprojekte in 2.000 Gemeinden und 71 Ländern. Hierbei arbeitet Coca- Cola weltweit mit über 500 Partnern** zusammen.
  2. Zum anderen sorgt Coca-Cola für eine umfassende Abwasseraufbereitung an den Produktionsstandorten. Darüber hinaus wurde die Effizienz der Wassernutzung seit 2004 weltweit um 27 Prozent verbessert.

Wasser-Engagement in Deutschland

Auch in Deutschland setzt sich Coca-Cola für Wasserprojekte ein. Der deutsche Nachhaltigkeitsbericht 2015, der im September erscheint, zeigt eine neue Bestmarke. Das Unternehmen benötigte 2015 im Durchschnitt nur noch 1,88 Liter Wasser zur Herstellung eines Liters seiner Getränke. 2005 waren es noch 2,53 Liter. Mit insgesamt rund 850.000 Euro förderte Coca-Cola zudem ein Projekt von Europarc Deutschland e.V., dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften. Im Zuge der Initiative „Alte Elbe Klieken“ wurde ein still liegender Flussarm der Elbe erfolgreich von Faulschlamm befreit und renaturiert.

* Bestätigt durch Limno Tech und der Beratung Deloitte in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation The Nature Conservancy.
** Coca-Cola Projektpartner: Global Environment & Technology Foundation (GETF), United States Agency for International Development (USAID), Water and Sanitation for the Urban Poor (WSUP), Millennium Challenge Corporation, WaterAid, Water for People und weitere Organisationen sowie lokale Behörden.

29.08.2016

 
Lebensmittelherstellung und Absatz im Plus

BVE-Halbjahresbilanz Ernährungsindustrie 2016

Die Halbjahresbilanz der Ernährungsindustrie fällt nach zwei Jahren Stagnation erstmals positiv aus. Die Branche steigerte zwischen Januar und Juni 2016 nach vorläufigen Ergebnissen ihren Umsatz um +0,8 Prozent auf 82,5 Mrd. Euro im Vorjahresvergleich. Mengenmäßig konnte sogar ein Zuwachs von +2,2 Prozent erzielt werden, da die Verkaufspreise im Inland um -0,7 Prozent und im Ausland um -2,7 Prozent sanken.

Das Exportgeschäft, der Konjunkturmotor der Branche, konnte ebenfalls weiter wachsen. Die Lebensmittelausfuhren stiegen im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um +2,6 Prozent auf 26,7 Mrd. Euro. Die im Ausland abgesetzte Menge lag aufgrund der Preissenkungen um +5,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Sowohl in den EU-Märkten, als auch außerhalb des Binnenmarktes entwickelte sich das Exportgeschäft der Branche dabei besser als im Vorjahr. Die Exportquote lag zwischen Januar und Juni bei durchschnittlich 32 Prozent.

Auf der Kostenseite herrscht weiterhin Druck. So zeigt sich die Agrarrohstoffpreisentwicklung vor allem erntebedingt volatil. Im ersten Halbjahr 2016 ging der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um -3,4 Prozent im Vorjahresvergleich zurück, das Preisniveau blieb jedoch hoch.

Das Umsatzwachstum blieb somit insgesamt moderat, konnte aber trotzdem auch für die Lebensmittelproduktion positive Anreize setzen. So stieg der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex im ersten Halbjahr um +0,5 Prozent leicht an. Eine Prognose für den weiteren Jahresverlauf bleibt angesichts der vielen Einflussfaktoren auf die Lebensmittelproduktion und den -absatz ungewiss. So zeigt sich auch die Stimmungslage bei den Lebensmittelherstellern im ersten Halbjahr abwartend und verhalten. Der ifo-Geschäftsklimaindex ging im Vorjahresvergleich um -1,4 Prozent zurück.

Auch auf Verbraucherseite zeigen sich insbesondere die Konjunkturerwartungen gedämpft, wodurch das Konsumklima moderate Einbußen von -1,9 Prozent im ersten Halbjahr 2016 hinnehmen muss. Damit bleibt das Konsumklima aber vor allem aufgrund der guten Arbeitsmarktlage und der niedrigen Inflation auf einem hohen positiven Niveau. Geringe Preissteigerungen animieren zudem zum Kauf höherwertiger Produkte, so auch im Lebensmittelsortiment. Insgesamt stiegen die Lebenshaltungskosten im ersten Halbjahr 2016 nur um +0,2 Prozent, die Lebensmittelpreise nur um +0,5 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Ernährungsindustrie ist auf weitere Wachstumschancen angewiesen, denn die Absatzmöglichkeiten im Inland sind für die Unternehmen begrenzt und die Herausforderungen im Wettbewerb nehmen zu. Die Marktansprüche, die Produktionskosten und der Bedarf an Fachkräften steigen. Chancen liegen in einer gesteigerten Wertschöpfung und im Ausland. Doch gerade im Export nehmen die Hürden und der internationale Konkurrenzdruck stetig zu. Die Ertragslage in der Branche bleibt angespannt. Die Unternehmen sind aufgefordert, neue Märkte und Wertschöpfungspotentiale zu erschließen.

26.08.2016

 
Weltweiter Absatz von Energy Drinks steigt auf 8,8 Milliarden Liter

Nachdem neue Weltrekorde bei den Olympischen Spielen 2016 aufgestellt wurden, zeigt nun eine neue Untersuchung von Mintel, dass sich auch der globale Markt für Energy Drinks auf einem Höhenflug befindet. Laut Mintels Datenbank weltweiter Produktneueinführungen (GNPD) sind im Jahr 2015 mehr Energy Drinks auf den weltweiten Markt gebracht worden als in jedem anderen Jahr seit 2008. Des Weiteren ist die Anzahl der weltweit neu eingeführten Energy Drinks allein zwischen 2010 und 2015 um ganze 29 % angestiegen.

Während der Markt für Energy Drinks in Ländern auf der ganzen Welt eine erhöhte Aktivität verzeichnet, war Deutschland 2015 der Weltmeister in Sachen Innovation. Tatsächlich war Deutschland für den weltweit höchsten Anteil an Energy Drinks-Produkteinführungen im letzten Jahr verantwortlich und überholte damit erstmals die USA. Laut Mintel wurden im Jahr 2015 9 % der weltweit eingeführten Energy Drinks in Deutschland auf den Markt gebracht, während 8 % in den USA lanciert wurden. Zum Vergleich, noch im Jahr 2014 wurden nur 6 % der Produkte in Deutschland auf den Markt gebracht, während ganze 10 % dem US-amerikanischen Markt zugeschrieben werden konnten.

Doch nicht nur die Innovationskraft boomt, auch der Absatz des weltweiten Markts für Energy Drinks hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut der Mintel-Untersuchung stieg im Jahr 2015 der weltweite Verbrauch von Energy Drinks um 10 % auf 8,8 Milliarden Liter. Im weltweiten Vergleich sind die USA (3,3 Mrd. L), China (1,4 Mrd. L), Großbritannien (561 Mio. L), Thailand (465 Mio. L) und Vietnam (351 Mio. L) die fünf größten Verbraucher von Energy Drinks.

In Deutschland erreichte der Absatz im Jahr 2015 ganze 328 Millionen Liter, während in Österreich mit 79 Millionen Liter und in der Schweiz mit 58 Millionen Liter deutlich weniger Energy Drinks getrunken wurden. In Bezug auf das Absatzwachstum verzeichnete China den größten Anstieg zwischen 2014 und 2015: in diesem Land stieg der Verbrauch von Energy Drinks um ganze 25 %.

Alex Beckett, Global Food & Drink Analyst bei Mintel, erklärt: „Obwohl der Konsum von Energy Drinks umstritten bleibt, nimmt der weltweite Verbrauch Jahr für Jahr weiter zu. Einer der Gründer für das globale Wachstum ist der schnelle und effektive Energieschub, den das Getränk liefert - etwas, das bei Verbrauchern auf der ganzen Welt auf Resonanz stößt. Energy Drinks profitieren auch von den Anstrengungen der großen Marken, die zum Teil viel Geld für Marketing und Werbung ausgeben, um dem Getränk ein aufregendes und cooles Image zu verpassen. In Entwicklungsländern kommen hingegen immer mehr regionale Alternativen auf den Markt, die den Druck auf die großen Player erhöhen. Für diese besteht die Herausforderung darin, eine Markenidentität zu finden, die Verbraucher von New York bis nach Peking ansprechend finden und für die sie mehr Geld ausgeben würden.“

Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung erreicht Rekordhoch

Die Mintel-Untersuchung zeigt zudem, dass die Anzahl der Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung letztes Jahr ein Rekordhoch erreicht hat. Laut der Mintel-Untersuchung trugen 7 % der Energy Drinks, die im Jahr 2015 weltweit auf den Markt gebracht wurden, eine Bio-Kennzeichnung. Zum Vergleich, im Jahr 2011 waren es nur 4 %. Und der Bio-Trend zeigt keine Anzeichen eines Rückgangs: bis dato im Jahr 2016* waren 6 % der weltweit neu eingeführten Energy Drinks als Bio-Produkt gekennzeichnet.

Europa ist auch in diesem Markt der Spitzenreiter: Drei von fünf (58 %) Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung wurden bis dato im Jahr 2016* in Europa eingeführt, während nur zwei von fünf (39 %) in Nordamerika und sogar nur 3 % in Südamerika auf den Markt gebracht wurden.

Die hohe Markteinführungsaktivität von Produkten mit Bio-Kennzeichnung geht Hand in Hand mit der wachsenden Verbrauchernachfrage nach natürlicheren Energy Drinks. Laut der Mintel-Untersuchung wünschen sich mehr als die Hälfte (53 %) der deutschen Verbraucher eine größere Vielfalt an Energy Drinks und Sportgetränken mit natürlichen Farbstoffen und Aromen. Dieser Wunsch wird von Verbrauchern in anderen europäischen Ländern geteilt: 54 % der spanischen und italienischen und sogar 61 % der polnischen Verbraucher stimmen dieser Aussage zu.

In China ist der Durst nach natürlichen Energy Drinks ebenfalls offensichtlich, da zwei von fünf (40 %) Verbrauchern nach eigenen Angaben eher dazu geneigt wären, einen Energy Drink zu kaufen, wenn dieser mit natürlichen Zutaten hergestellt wurde. Auch in den USA haben ein Viertel (26 %) der Konsumenten nach eigenen Angaben mehr Vertrauen in Energy Drinks mit natürlichen Zutaten.

„Das wachsende Angebot an Energy Drinks mit Bio-Kennzeichnung zeigt, wie die Branche versucht, ein breiteres Publikum durch einer Botschaft rund um Natürlichkeit anzusprechen. In absehbarer Zukunft werden Hersteller von Energy Drinks weiterhin unter Druck stehen, ihre Produkte mit besseren und gesünderen Zutaten zu reformulieren“, so Beckett.

Gestresste Eltern sind eine unterschätzte Zielgruppe

Zudem hat die Mintel-Untersuchung ergeben, dass Eltern eine oft unterschätzte, aber wichtige Zielgruppe für Energy Drinks sind. Während im Jahr 2015 ein Drittel (33 %) der deutschen Erwachsenen nach eigenen Angaben Energy Drinks konsumierte, steigt dieser Anteil auf ganze 44 % unter Verbrauchern, die mit Kindern unter 21 Jahren in einem Haushalt leben.

In den USA zeigt sich ein ähnliches Bild: Während im Durchschnitt 12 % der Verbraucher Energy Drinks trinken, steigt dieser Anteil auf mehr als ein Viertel (26 %) unter Eltern von 1- bis 5-Jährigen und auf 32 % bei Eltern von 6- bis 11-Jährigen. In Großbritannien trinken sogar drei von fünf (58 %) Eltern von 1- bis 5-Jährigen Energy Drinks, im Vergleich zu einem Durchschnitt von 35 %.

„Junge Eltern auf der ganzen Welt sind oft erschöpft und ständig auf dem Sprung. Sie erweisen sich deshalb als wichtige Zielgruppe für Energy Drinks. Obwohl sie nicht zu der traditionellen Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen gehören, an die sich der Großteil der Werbebemühungen richtet, sind junge Eltern und ältere Millennials im Allgemeinen tatsächlich die primären Konsumenten von Energy Drinks“, schließt Beckett ab.

25.08.2016

 
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