Freitag, 23. Juni 2017
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Fünf Trends für die Getränkeindustrie

Getränke müssen heute mehr sein, als nur Durststiller. Verbraucher wollen Soft Drinks, Smoothies und Co., die aufregende Trinkerlebnisse, Geschmacksexplosionen und die richtige Erfrischung in jeder Lebenslage bereithalten. Um diesem Wunsch nach mehr Abwechslung gerecht zu werden, müssen Getränke-Produzenten innovative Produkte bieten. Die GNT Gruppe, Hersteller von EXBERRY® Färbenden Lebensmitteln und führender Anbieter komplett natürlicher Farblösungen, hat fünf Trends zusammengestellt, an denen Produzenten nicht vorbei kommen.

#1: Verschiedene Sinne ansprechen(Foto: GNT)

Besonders im Bereich Soft Drinks für Erwachsene wünschen sich Verbraucher überraschende Kreationen. Echte Alternativen zu alkoholischen Getränken sollen mehr bieten als die gängigen süßen, prickelnden Limos und einen anspruchsvollen Gaumen überzeugen. Dies kann durch multi-sensorische Erlebnisse erreicht werden. Da in unserem Gehirn bestimmte Farben mit bestimmten Geschmacksrichtungen verknüpft sind, ist jedes Aroma normalerweise einem festen Farbspektrum zugeordnet. Bricht man dieses Muster und mischt Farbe und Geschmack komplett neu, wird die Neugierde der Kunden geweckt.

#2: Auf Pflanzenkraft vertrauen

(Foto: GNT)Durch die hohe Nachfrage nach natürlichen Inhaltsstoffen ergeben sich im Getränkesektor neue Möglichkeiten. Fügt man fruchtsafthaltigen Getränken zum Beispiel Kräuter, Getreide oder gar Algen hinzu, entstehen aufregende Geschmacksrichtungen. Pflanzen können industrielle Süßungsmittel ersetzen und damit den aktuellen Trend zu weniger Zucker und Clean-Label-Produkten unterstützen. Dank Farben aus Früchten, Gemüse und essbaren Pflanzen können Hersteller auf komplett natürliche Alternativen umsteigen, ohne auf eine große Farbvielfalt in ihrem Portfolio verzichten zu müssen.

(Foto: GNT)#3: DIY-Sets für individuelle Getränkekreationen

Die Lebensmittelzubereitung zuhause erfreut sich wieder großer Beliebtheit – Smoothies mixen oder Säfte pressen ist nur der Anfang. Do-It-Yourself-Sets mit Basismischungen und passenden Rezepten für Cocktails oder Limonaden lassen Verbraucher selbst zum Barkeeper werden. Pulver in unterschiedlichsten Farben machen es besonders einfach, individuelle Drinks zu kreieren. Mit einer speziellen mikronisierten Variante können Hersteller ein homogenes Farbergebnis in allen Pulvermischungen garantieren.

#4: Das Extra-Plus für unterwegs

(Foto: GNT)Menschen streben kontinuierlich nach Selbstoptimierung – körperlich und mental. Mit Nahrungszusätzen in Wasser, Säften oder Fitnessdrinks können Getränke einen entscheidenden Beitrag leisten: Superfoods wie Chia- oder Hanfsamen liefern zusätzliche Ballaststoffe, Guarana und andere pflanzliche Koffeinersatzstoffe sind perfekt geeignet für den Energieschub zwischendurch. Mit einem optimal abgestimmten Farbkonzept kann der positive Eindruck noch verstärkt werden.

#5: Das Neue im Alten entdecken

Verbraucher sind gegenüber Marken und Produkten, die sie kennen und vertrauen, sehr loyal. Bekanntes und Bewährtes sorgt für ein gutes Gefühl. Um aber wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen Hersteller auch neue Produkte im Portfolio. Durch die Mischung bekannter Getränke von beliebten Marken lassen sich neue Aspekte in alten Favoriten entdecken. Auch neue Geschmacksrichtungen oder Farbnuancen bringen frischen Wind ins Supermarktregal. So lassen sich potenzielle Kunden überzeugen, ohne beliebte Klassiker aufzugeben.

22.06.2017

 
Deutsche Verbraucher vertrauen Herstellern, wenn sie in Deutschland produziern

Nach neuesten Forschungserkenntnissen von Mintel, vertrauen deutsche Verbraucher Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern mehr, wenn diese in Deutschland produzieren.

Die neue Mintel Studie beschäftigt sich mit Konsumentenvertrauen und zeigt, dass über die Hälfte der Deutschen (56 %) einer Firma mehr vertrauen, wenn diese Firma ihre Produkte in Deutschland herstellt. Diese positive Einstellung ist besonders ausgeprägt bei den deutschen Frauen. 58 % der weiblichen Bevölkerung in Deutschland vertrauen einer Marke mehr, wenn diese in Deutschland produziert, verglichen mit 53 % der männlichen Verbraucher.

Ein ähnlicher Trend lässt sich bei der Herkunft der Nahrungsmittel erkennen. 53 % der deutschen Verbraucher stimmen zu, dass sie einem Nahrungsmittel- oder Getränkeprodukt eher vertrauen, wenn die Verpackung erklärt, woher die Zutaten stammen. Junge Konsumenten sind hierfür besonders anfällig: 59 % der 16-24 Jährigen gaben an, dass sie ein solches Produkt bevorzugen würden, wohin gegen nur 47 % der 35 - 44 Jährigen diese Äußerung bejahten.

Zu viel Information auf der Verpackung kann allerdings auch nach hinten losgehen. 32 % der deutschen Konsumenten gaben in der Mintel Studie an, dass exzessive Informationen und lange Zutatenlisten es ihnen erschweren, einer Marke zu vertrauen.

Vertrauen in die Nahrungsmittel und Getränkeindustrie ist in Deutschland verhältnismäßig stabil. Während 48 % der Deutschen zustimmen, dass sie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie insgesamt vertrauen, dass sie sicherstellen, Konsumgüter sicher für den Verzehr zu machen, ist diese Zahl deutlich niedriger in Polen, mit 37 % Zustimmung, und noch mal niedriger in Italien, wo nur 27 % der Verbraucher dieser Aussage zustimmen.

Zusätzlich hat die Forschung von Mintel gezeigt, dass deutsche Verbraucher kleineren Betrieben eher vertrauen als großen Konglomeraten. 41 % der Verbraucher in Deutschland gaben an kleinen Herstellern eher zu vertrauen, während nur 12 % eher einer großen Firma vertrauen. Ein signifikanter Bestandteil der Unterstützung für kleine Betriebe scheint aus den älteren Bevölkerungsgruppen zu kommen: 45 % der Verbraucher über 55 gaben an, dass kleinere Firmen ihnen vertrauenswürdiger erscheinen.

Wenn eine Firma einen Fehler begeht, scheinen die Deutschen jedoch bereit zu sein diesen zu vergeben und vergessen. 42 % der erwachsenen Verbraucher in Deutschland gaben an, solange die Firma ihre Fehler eingesteht und schnell reagiert, können Fehler von Firmenseite verziehen werden. Diese Einstellung ist besonders verbreitet bei jungen Verbrauchern. 47 % der jungen Verbraucher gaben an, dass sie einer Firma vergeben würden, wenn diese gemachte Fehler schnell eingesteht und korrigiert.

21.06.2017

 
Cider's Trendy Moment

Aromen, Extrakte und Destillate für Craft Cider. 

Cider's Trendy Moment (Foto: Bell Flavors & Fragrances)Mit einem weltweiten Konsum von mehr als 2,3 Milliarden Litern im Jahr 2016 konnte Cider seine unglaubliche Wachstums-Performance der letzten Jahre einmal mehr bestätigen. Auch in diesem Jahr hält diese Tendenz bisher unvermindert an. Als Treiber dieses Wachstums gelten die traditionellen Volumenmärke wie die USA oder Großbritannien, doch auch neue Wachstumsregionen wie Deutschland oder Polen gesellen sich zum Club der Cider-Nationen hinzu. Das Schlüsselsegment des Wachstums ist jedoch Flavoured Cider: Dieses Teilsegment vereint bereits 12,7 % des weltweiten Cider-Konsums und wuchs um durchschnittlich knapp über 20 % in den letzten sieben Jahren.

Der Cider-Markt stützt sich dabei auf eine immer breitere Verbraucherbasis, bietet aber ebenso Potentiale, neue qualitätsbewusste Konsumenten für sich gewinnen zu können. Immer ausgefallenere Produkte und Positionierungsansätze der Hersteller richten sich dabei gezielt auf traditionelle Wein- und Biertrinker. Zusätzlich schafft die zunehmende Nachfrage nach Craft-Produkten im Biersegment auch Möglichkeiten für das Cider-Segment. Neue Premiumpositionierungen und Vermarktungsoptionen eröffnen hier ungeahnte Möglichkeiten.

Cider-Trinker sind in ihren Konsumvorlieben breit aufgestellt und offen für Innovationen – egal ob neue Marken, ausgefallene Verpackungsformen oder trendige Geschmackskompositionen. Mit dem neuen Konzept “Cider’s Trendy Moment” gelingt es dem Aromen- und Grundstoffhaus Bell Flavors & Fragrances die Vielfalt und Innovationskraft von Cider schlüssig abzubilden. Egal ob Sie nach der Mannigfaltigkeit natürlicher Apfelaromen in ihren vielfältigen Sortenausprägungen wie Pink Lady, Boskoop, Golden Delicious und Granny Smith, den außergewöhnlichen Geschmack von Frucht & Blüten wie Blutorange oder Holunderblüte oder nach glaubhaften Craft-Inspirationen suchen, eines vereint das Konzept: geschmackliche Komplexität, kreative Flavour-Pairings und die Verwendung von hochwertigen Extrakten wie Kola-Nuss und Honig.

21.07.2017

 
BVEO: Christoph Hövelkamp neuer Vorsitzender

links Christoph Hoevelkamp, rechts Karl Voges (Foto: BVEO)Christoph Hövelkamp wurde anlässlich der gestrigen Sitzung des Gesamtvorstandes derBundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Hövelkamp, geschäftsführender Vorstand des Erzeugergroßmarktes Langförden-Oldenburg eG (ELO), geboren und aufgewachsen in Cloppenburg, Niedersachsen, ist seit 27 Jahren bei der ELO eG tätig und verfügt über fundierte Branchen- und Marktkenntnisse im Bereich Obst und Gemüse. Bereits 2013 wurde Hövelkamp in den Gesamtvorstand der BVEO gewählt.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Karl Voges übergibt damit den Staffelstab nach über 10 Jahren Engagement im Vorstand der BVEO an Hövelkamp. „Ich freue mich, dass die BVEO mit Christoph Hövelkamp einen ausgewiesenen Branchenexperten als Vorstandsvorsitzenden gewonnen hat“, so Voges. Hövelkamp dankt Voges für die Übergabe des gut aufgestellten Verbandes und für das entgegengebrachte Vertrauen für das neue Amt.

21.06.2017

 
KHS-Gruppe steigerte erneut ihren Umsatz 2016

Position als Innovationstreiber der Branche ausgebaut: Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der KHS-Gruppe, wertet insbesondere den Markteinstieg neuer Entwicklungen als einen Baustein des Unternehmenserfolgs. (Foto: KHS-Gruppe)Die KHS-Gruppe bestätigte die erfolgreiche Entwicklung aus dem Vorjahr und steigerte ihren Umsatz erneut: 1,18 Milliarden Euro betrug der Gesamtumsatz im abgelaufenen Jahr. Das operative Ergebnis (EBT) steigerte sich durch Beiträge aus internen Verbesserungsprogrammen dazu signifikant. Besonders erfolgreiche Projekte in Asien und Mittelamerika sowie eine starke Nachfrage nach Lösungen für die PET- und Dosenabfüllung förderten den Absatz. Im laufenden Geschäftsjahr will die Gruppe mit Innovationen zur vom 11. – 15. September 2017 auf der Messe München stattfindenden Weltleitmesse drinktec weiter punkten.

Eine entscheidende Rolle wird dabei die kontinuierliche Entwicklung ressourcensparender Technologien und Verpackungslösungen spielen. Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung, sieht die Rolle der Gruppe als Innovationstreiber der Branche im Fokus: „Neben dem sehr zufriedenstellenden Geschäft mit bestehenden Lösungen und im Service sehen wir uns heute durch die erfolgreichen Markteintritte unserer Innovationen breiter aufgestellt als noch vor einigen Jahren.“ So wurde die Serviceorganisation weltweit ausgebaut und Verbrauchsmaterialien wurden zum Beispiel wieder direkt in das Angebot seitens KHS aufgenommen. Diese Mehrwerte, gepaart mit den zuverlässigen und sehr effizient arbeitenden Linien, sorgten für bedeutende Aufträge in allen Geschäftsbereichen. Die wachsende Nachfrage betrifft die gesamte Palette der Abfüll- und Verpackungslösungen des Systemanbieters: von PET über Dose bis hin zu Glas und Keg; nahezu alle Branchen von Bier über Softdrinks bis zu Wasser oder den sensiblen Getränken für die Heißabfüllung. „Das zeigt, dass wir nicht nur in einem Bereich stark sind, sondern gerade im gesamten Liniengeschäft, wo wir dank eines hohen Standardisierungsgrades über ein sehr attraktives Portfolio verfügen“, betont Niemeyer.

Exemplarisch dafür stehen die steigende Nachfrage nach Glas- sowie Dosenlinien im Heimatmarkt Deutschland, eine erfolgreiche Implementierung der PET-Blocklösungen in den USA, Indien und Indonesien oder der Verkauf mehrerer Hochleistungs-Hotfill-PET-Linien nach Südamerika und Afrika. Für viele 2016 abgeschlossene Projekte liegen zudem bereits Folgeaufträge vor. Eine Tatsache, die KHS vor allem mit der konsequent fortgesetzten Standardisierung des Produktportfolios sowie der hohen Beratungskompetenz bei allen Kundenfragen begründet.

Positiver Blick auf das laufende Jahr

KHS will das erneut verbesserte Ergebnis weiter steigern. „Wir wollen vor allem mit leistungsfähigen Produkten und Innovationen, die sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren und bei diesen zuverlässig zum Einsatz kommen, weiter überzeugen“, erklärt Niemeyer. Dabei verweist der Systemanbieter auch auf sein Engagement gegenüber sämtlichen Stakeholdern und wird noch in diesem Jahr einen neuen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen.

20.01.2017

 
Vom Saft bis zum Bratapfel: So vielseitig sind Äpfel

Weltweit gibt es mehr als 30.000 Apfelsorten, allein in Deutschland zwischen ein- und zweitausend. Viele davon werden jedoch nur regional oder von Hobbygärtnern angebaut. Supermärkte bieten meist nur acht bis zehn verschiedene Sorten an. Auf Wochenmärkten, in Hofläden und bei regionalen Anbietern gibt es jedoch auch die weniger bekannten, oft sehr schmackhaften alten Apfelsorten, die bei vielen Apfel-Rezepten punkten.

Ob als Saft und Apfelmus, im Kuchen oder als süße Komponente in Salaten und herzhaften Gerichten – der Apfel ist wahrlich ein Tausendsassa. Kein Wunder, dass er der Deutschen Lieblingsobst ist: rund 19 Kilogramm im Durchschnitt essen wir pro Jahr und Person. Doch nicht jede Apfelsorte eignet sich für alle Gerichte. Die von der EU geförderte 5 am Tag-Kampagne stellt daher die jeweils passenden Äpfel kurz vor.

Apfelsaft – Äpfel von Streuwiesen

Besonders geschmackvollen Apfelsaft liefern Mostäpfel oder Äpfel von Streuobstwiesen. Am besten sollte der Saft naturtrüb sein, da die wertvollen, sich rund um das Kerngehäuse und knapp unter der Apfelschale befindlichen Wirkstoffe nicht herausgefiltert wurden. Das empfehlen die Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe, die sich intensiv mit diesem Thema befasst haben.

Apfelmus – aus frühen Äpfeln

Sogenannte Früh- oder Klaräpfel, die bereits im August reif werden und kaum lagerfähig sind, eignen sich besonders gut, um Apfelmus herzustellen. Wer hingegen erst im Herbst Apfelmus einkochen möchte, ist mit der Sorte Boskop gut beraten. Apfelmus passt übrigens hervorragend zu vielen herzhaften Speisen – nicht nur zu Kartoffelpuffer.

Kuchen und Kompott – die Favoriten

Kuchen- und kompotttaugliche Apfelsorten brauchen Aroma, dürfen aber nicht zu saftig sein. „Beliebtester und bekanntester Backapfel ist der Boskop. Aber auch Cox Orange, Gravensteiner sowie die beliebten und ganzjährig erhältlichen Sorten Golden Delicious und Jonagold sind gut zum Backen geeignet“, empfiehlt Sabine Lauxen von der Obst- und Gemüsekampagne 5 am Tag.

Obst- und herzhafte Salate – feste Sorten

Egal ob im süßen Obstsalat oder in herzhaften Salaten – hier punkten feste Äpfel wie der grüne Granny Smith, der Braeburn oder neuere Züchtungen wie Pink Lady oder Fuji. Wichtig zu wissen: Gerade die Neuzüchtungen enthalten deutlich weniger wertvolle Inhaltsstoffe als alte Apfelsorten. Das hat das Max-Rubner-Institut in Karlsruhe ebenfalls festgestellt.

Gute Bratäpfel

In der Adventszeit stehen Bratäpfel hoch im Kurs. Dazu eignen sich die Sorten Elstar und Rubinette sowie die Rote Sternrenette aus der Familie der Renetten, die zu den alten Apfelsorten zählt.

Für den Vorrat – Winteräpfel

Wer einen kühlen Lagerraum im Keller oder der Garage hat, kann Äpfel über mehrere Monate einlagern – bis in den Frühling hinein. Gut lagerfähig sind Äpfel aus der Familie der Renetten, die über Monate knackig im Biss bleiben und das volle Aroma erst nach einer gewissen Lagerzeit erreichen.

Weitere Informationen über die wertvollen Inhaltsstoffe von Äpfeln gibt es auf der Website der 5 am Tag-Kampagne unter www.5amtag.de. Aktionen und saisonale Tipps präsentiert regelmäßig die Facebook-Seite der Kampagne.

16.06.2017
 

 
Indien ist Partnerland der Anuga 2017

Indien zeigt seine kulinarische Vielfalt und seine Leistungsfähigkeit in der Ernährungswirtschaft Indien ist das Partnerland der Anuga 2017. Vom 7. bis 11. Oktober 2017 zeigen indische Anbieter auf der Anuga nicht nur die große Vielfalt indischer Nahrungsmittel und Getränke, sondern stellen auch ihre Kompetenz und Leistungsfähigkeit für den internationalen Handel und die Gastronomie eindrucksvoll unter Beweis. Mit seiner vielschichtigen Ernährungswirtschaft und seiner weltweit berühmten und global verbreiteten Küche ist Indien eine ideale Besetzung für die Rolle des Partnerlandes im Rahmen der Anuga. Die Partnerland-Aktivitäten Indiens auf der international führenden Messe für Nahrungsmittel und Getränke werden federführend betreut vom Ministry of Food Processing Industries (MOFTI) – Government of India. Das Ministerium wird u. a. mit einer Delegation an der Eröffnung der Anuga am 7. Oktober 2017 teilnehmen.

Schon seit geraumer Zeit bestehen zwischen dem Ministerium und der Koelnmesse enge Beziehungen. Her Hon’ble Harsimrat Kaur Badal, Ministerin des MOFTI, kam 2015 selbst zur Anuga, um sich ein Bild von der Messe und der indischen Beteiligung zu machen.

Darüber hinaus führt die Koelnmesse seit einigen Jahren erfolgreich Messen mit dem Schwerpunkt Ernährung in Indien durch. So finden in Mumbai und Delhi die Annapoorna-World of Food India und die ANUTEC India statt.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Ministry of Food Processing Industries im Rahmen der Anuga. Die Messe bietet dem indischen Nahrungsmittel- und Getränkesektor eine hervorragende Projektions- und Entwicklungsfläche“, merkt Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin Koelnmesse GmbH, an.

In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Aussteller aus Indien auf der Anuga kontinuierlich an. Während 2005 noch 45 Aussteller aus Indien auf der Anuga ausstellten, so waren es 135 indische Aussteller im Jahr 2015. Zum einen beteiligten sich zahlreiche Unternehmen unter der Federführung der Indian Trade Promotion Organisation (ITPO). Zum anderen waren viele Einzelaussteller auf der Anuga 2015 vertreten.

Auch 2017 beteiligen sich zahlreiche Firmen unter der Flagge der ITPO, die das Portfolio der Unternehmen und Produkte breit auffächern wird.

Ein weiterer Gruppenorganisator ist die Agricultural & Processed Food Export Development Authority (APEDA). Erstmals beteiligt sich die Indian Oilseeds and Produce Export Promotion Council (IOPEPC) an der Anuga.

Indien steht keineswegs nur für die bekannten Spezialitäten seiner hochgelobten Küchentradition, die als der Inbegriff von Vielseitigkeit und Genussfreude gilt. Die hochwertigen Rohstoffe, teilverarbeiteten und fertigen Produkte des indischen Subkontinents sind ebenfalls von großer Bedeutung in der weltweiten Ernährungswirtschaft.

Zu den Exportgütern der indischen Ernährungswirtschaft zählen neben Tee und Gewürzen Reis, Getreide sowie Hülsenfrüchte, also allesamt Produkte, die – neben Fertiggerichten – auch auf der Anuga gezeigt werden.

Der große Facettenreichtum der indischen Küche und ihrer Produkte wird durch die Vielfalt der Regionen und Provinzen bedingt. Zutaten und Zubereitungsweisen können stark variieren. Zu den Grundelementen gehören jedoch Gemüse und Früchte ebenso wie Getreide und Reis, Gewürze und Kräuter, Milchprodukte und Honig. Neben einer großen Bandbreite an vegetarischen Gerichten gibt es zahlreiche fleisch- oder fischbasierte Speisen. So wie die indische Küche Einflüsse anderer Völker und
Traditionen im Laufe ihrer 8.000-jährigen Geschichte aufnahm und weiterentwickelte, so inspirierte umgekehrt die indische Lebensweise Gerichte und Küchen rund um die Welt bis hin zu den modernen „Fusion Cuisines“.

Zur 34. Anuga werden rund 7.200 Anbieter aus 100 Ländern sowie 160.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt erwartet. Die Anuga ist die weltweit größte und wichtigste Businessplattform für die internationale Ernährungswirtschaft.

15.06.2017

 
Die Juni-Ausgabe von FLÜSSIGES OBST ist online!

Ab sofort können Sie mit Ihren Login-Daten die Juni-Ausgabe unserer Fachzeitschrift FLÜSSIGES OBST im Archiv-Bereich downloaden!

 

Die Themen des Monats sind:

  • Aktuelles
  • „Back to nature“: Die Fruchtsaft-Revolution
  • Wie neue Maischeenzyme Zeit einsparen und die Apfelsaft-Erträge steigern
  • Argumente für eine einheitliche Plattform in der Entwicklung von Prozessmesstechnik
  • Wieviel Hygienic Design braucht die Getränkebranche?
  • International Beer- and Cider-Awards 2017 in London
  • Märkte
  • Halbware-Preisnotierungen
  • Fruchtwelten

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre! Zum Archiv-Bereich

 
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