Sonntag, 22. Oktober 2017
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Anuga 2017: Schlussbericht Drucken

Export und Innovationen als Wachstumstreiber für die weltweite Ernährungswirtschaft

Rund 165.000 Fachbesucher aus 198 Ländern nutzten die Anuga für Sourcing, Information und Order auf Top-Niveau. (Foto: Kölnmesse)Die 34. Anuga war für viele Aussteller die beste Messe seit langem. Mehr als 7.400 Unternehmen aus 107 Ländern, ein neuer Rekord, präsentierten fünf Tage lang Produkte aus aller Welt und aller Kategorien. Rund 165.000 Fachbesucher aus 198 Ländern nutzten dieses einzigartige Angebot für Sourcing, Information und Order auf Top-Niveau. Neben der hohen Internationalität, die das Bild der Messe an allen Tagen prägte, war die Qualität der Besucher erneut überragend. So wurden die Geschäftsführer und Top-Einkäufer der weltweit führenden Handelsunternehmen registriert. Auch der Außer-Haus-Markt war mit internationalen Mannschaften nach Köln gereist ebenso wie Entscheider der großen Online-Händler. 

Sie waren alle da: Die Registrierungsdaten der Anuga zeigen, dass der Handel geschlossen in Köln war, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Dazu gehören Aeon, Ahold, AlbertHeijn, Aldi, Auchan, Carrefour, Coop, Costco, dm, Edeka, Globus, Hofer, Jumbo, Kroger, Metro, Migros, Müller, Norma, Rewe, Rossmann, Sainsbury, Sams Club, Schwarz Group, Sobeys, Spar, Target, Tesco und Walmart. Aus dem Online-Handel wurden u.a. Amazon und JD.com registriert. Darüber hinaus waren Einkäufer von zahlreichen spezialisierten Online-Plattformen Besucher der Anuga. Wichtige Importeure und internationale Großhandelsvertreter kamen ebenfalls zur Messe nach Köln.

Auch aus dem Außer-Haus-Markt (Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Caterer, Systemgastronomie) konnten wichtige Einkäufergruppen auf der Anuga begrüßt werden, u. a. Autobahn Tank & Rast GmbH, CHEFS CULINAR, Gourmet International, Ikea, LSG (Supply Chain Sarl), Sysco (USA), SPCgroup (Korea), Transgourmet und YORMA'S AG.

Darüber hinaus wurde auf der Anuga wieder deutlich, dass sie als Sourcing-Plattform unverzichtbar ist: Viele Aussteller konnten ihre Kunden aus der weiterverarbeitenden Industrie direkt ansprechen und wichtige Vertragsabschlüsse erzielen.

So wie auf Ausstellerseite (90 Prozent Auslandsanteil) war auch auf Besucherseite der Auslandsanteil hoch. Er stieg auf 75 Prozent (2015: 68 Prozent).

Gewohnt stark war der Besuch aus den EU-Ländern und der Schweiz. Steigerungen verzeichneten insbesondere Italien, Spanien, Frankreich und die Niederlande. Auch aus den USA und Kanada kamen mehr Besucher. Sehr gut war auch der Besuch aus China, Japan und dem Partnerland Indien. Auch aus Südamerika, besonders aus Brasilien, Peru und Uruguay wurden mehr Besucher gezählt.

Steigerungen zeigten sich ebenfalls beim Besuch aus dem Nahen Osten und den nordafrikanischen Staaten, hier z. B. aus dem Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko und Tunesien. Auch aus Südafrika kamen in diesem Jahr mehr Besucher zur Anuga.

Die exportorientierte Ernährungswirtschaft konnte also zur Anuga ein internationales und hochkarätiges Fachpublikum erreichen. Auch die Innnovationen, die wie immer auf der Anuga im Mittelpunkt standen, trugen dazu bei, dass die Branche mit neuen Impulsen und Ideen versorgt wurde. Zu den diesjährigen Trendthemen gehörten Proteinhaltige Nahrungsmittel und Getränke, Produktneuheiten zum Thema "Superfoods" sowie zahlreiche neue Ready-to Go / Ready-to-Eat-Ideen. Nachhaltige Konzepte sowie Bioprodukte waren weiter gefragt, auch vegetarische und vegane Themen setzten wieder Akzente. Alternative Proteinquellen wie Insekten wurden auch in den Medien intensiv diskutiert.

Die nächste Anuga findet statt vom 5. bis 9. Oktober 2019.

13.10.2017

 
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