Samstag, 18. August 2018
Home Nachrichten Nachrichten „Webrooming“ setzt sich bei Kaufentscheidungen in der...
„Webrooming“ setzt sich bei Kaufentscheidungen in der... Drucken

...Lebensmittelbranche immer mehr durch

Neueste Forschungen zeigen, dass sich die Lebensmittelbranche dem Einfluss der Technologie beim Kaufverhalten der Verbraucher nicht länger verschließen darf. Das „Webrooming“ beispielsweise wird immer beliebter. Die Methode des Webrooming, bei der Zutatenlisten und nährwertbezogene Angaben im Internet genauestens durchgesehen werden, bevor das Produkt im Geschäft gekauft wird, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Umfrage zeigt, dass 48 % der Teilnehmer in Europa, dem Nahen Osten und Afrika bereits Produkte auf technologischem Wege vergleichen. Sogar 17 % gaben an, dass sie sich vor dem Kauf von Lebensmitteln und Getränken häufig gemäß den online verfügbaren Informationen umentscheiden.

Bei der anhaltenden Tendenz für mehr Transparenz in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche spielt die Technologie eine entscheidende Rolle, darunter besonders mobile Apps. Ihr Einfluss auf Verbraucher im Geschäft und an der Kasse ist eindeutig: Mehr als einer von zehn Teilnehmern bestätigte, dass er die Nährwerte immer in einer mobilen App prüft, während ganze 46 % angaben, dies manchmal zu tun.

Charlotte Commarmond, Senior Director - Marketing and Innovation von Ingredion EMEA, erklärt: „Die Verbraucher interessieren sich immer mehr dafür, was in ihren Lebensmitteln enthalten ist und wo sie herkommen. In Kombination mit neuesten technologischen Entwicklungen und der Möglichkeit, Produktinformationen immer und überall zu überprüfen, haben wir nun das Zeitalter des smarten Käufers erreicht. Es reicht nicht mehr, ein optisch ansprechendes Etikett zu haben. Es geht mittlerweile um mehr, als Käufer davon zu überzeugen, nach dem Produkt zu greifen oder es in den Online-Warenkorb zu legen. Das Phänomen „Webrooming“ bedeutet, dass Kunden aktiv Informationen verifizieren und so bezüglich problematischen Inhaltsstoffen besser informiert sind, wie beispielsweise einem höheren Zucker- oder Salzgehalt in fettarmen Produkten.

Das wirkt sich auf den Ansatz für die Produktentwicklung und Rezeptzusammenstellungen bzw. -neuzusammenstellungen der Nahrungsmittelhersteller aus. Austauschzutaten dürfen sich nicht negativ auf den Nährwert eines Produkts auswirken. Es geht darum, eine Clean-Label-Lösung zu finden, die sowohl kostengünstig ist als auch das Nährwertprofil beibehält oder sogar verbessert. Wenn wir nicht transparenter werden und die Zutatenlisten und -angaben nicht den Erwartungen der Verbraucher anpassen, dann kauft einer von fünf – so hat es unsere Studie belegt – woanders eine gesündere Alternative.“

Die Verbraucher verlassen sich besonders dann auf die Technologie, wenn sie überlegen, Kunde einer neuen Marke zu werden, und prüfen vor dem Kauf neuer Nahrungsmittel und Getränke Produktinformationen im Internet. Das tun sie zu Hause (30 %), im Geschäft (23 %) und insbesondere beim Vergleichen ihres üblichen Einkaufs mit einer Alternative (48 %).

In manchen afrikanischen und nahöstlichen Ländern wird die Technologie bezüglich Produktinformationen deutlich öfter zurate gezogen als in Europa. Sowohl in Kenia als auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten gaben 67 % der Teilnehmer an, dass sie manchmal Nährwertinformationen auf mobilen Apps nachschauen – damit lagen sie weit über dem Durchschnitt von 46 %. Im Vergleich: lediglich 31 % der deutschen Verbraucher und 38 % der Teilnehmer aus dem Vereinigten Königreich machten dieselben Angaben.

Commarmond fasst zusammen: „Diese Studie zeigt nicht nur, dass Produkt- und Zutateninformationen mithilfe von Technologie verifiziert werden, sondern auch, dass Kunden Produkte vor dem Kauf proaktiv prüfen – und keine unfundierten Entscheidungen aufgrund des Etiketts oder der Marke eines Produkts treffen. Diese Art der Produktinformationen wird immer wichtiger, um endgültige Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Verbraucherfreundliche Zutaten und klare, zugängliche Informationen sind der Schlüssel zu verbesserter Transparenz und Vertrauensaufbau zu den Kunden.“

Um den gesamten Forschungsbericht „Food That Just Clicks“ herunterzuladen, besuchen Sie http://m.ingredion.com/FOOD.

*Das Forschungsprojekt wurde von MMR im Auftrag von Ingredion im September 2017 durchgeführt. Insgesamt nahmen 100 Verbraucher aus jedem der folgenden acht Länder an der Umfrage teil – Deutschland, Iran, Kenia, Polen, Russland, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich.

13.06.2018

 
Fruchtsaft-Kalender 2018
Fruchtsaft-Sommelier-Ausbildung
FachPack 2018
BrauBeviale 2018
Birkners Beverage World
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
SGF
AIJN
IFU
Copyright © 2018 confructa medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Impressum - Datenschutzerklärung