Mittwoch, 26. September 2018
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Die Hessen-Metropole Frankfurt festigt ihren Ruf als Apfelwein-Hauptstadt: Bereits zum zweiten Mal folgte die internationale Fachwelt dem Ruf des europäischen Dachverbandes der Cider- und Fruchtweinhersteller (AICV), des Verbandes der deutschen Fruchtwein- und Fruchtschaumwein-Industrie VdFw sowie des Verbandes der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. nach Frankfurt, wo am 6. September das 2. Global Cider Forum stattfand. Als Schirmherrin hatten die Veranstalter Julia Klöckner gewinnen können. Die Bundeslandwirtschaftsministerin begrüßte die Internationales Global Cider Forum mit Ministerpräsident Volker Bouffier (Mitte) zusammen mit (v.l.n.r.) Jean-Pierre Stassen, AICV Vize-Präsident, Klaus Heitlinger, Geschäftsführer VdFw, Milica Jevtic, Regulatory Affairs Manager, Fenella Tyler, AICV Vize-Präsidentin und Martin Heil, AICV-Präsident (Foto: Isaak Papadopoulos)Teilnehmer bereits am Vorabend bei einem Network-Dinner im Fleming's Hotel Frankfurt. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier eröffnete am 6. September das Forum und sprach über den hohen Stellenwert der Apfelweinbranche. 

Martin Heil, seit letztem Jahr AICV-Präsident, sowie Vorsitzender des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. freute sich: „Dass die AICV-Verbandsmitglieder sich erneut für Frankfurt als Austragungsort des Global Cider Forums entschieden haben, ehrt uns Hessen sehr.“ Zusammen mit Fenella Tyler und Jean-Pierre Stassen, Vize-Präsidenten des AICV, war sich Martin Heil einig: „Wir freuen uns sehr über ein gelungenes zweites Global Cider Forum. Erneut konnten wir eine Vielzahl prominenter Redner gewinnen und unsere Erwartungen erfüllen. Besonders freuen wir uns natürlich darüber, dass Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Schirmherrschaft für das Global Cider Forum übernommen hat und Ministerpräsident Volker Bouffier die Eröffnungsrede am Forumstag hielt.“

Aus 16 Ländern waren Referenten und Besucher angereist, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Rumänien, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden, Polen und Irland. Die weiteste Anreise zur School of Finance, in der die internationale Fachkonferenz stattfand, hatten Teilnehmer aus Australien, den USA und Südafrika.

Nach dem Network-Dinner am Vorabend mit Verkostung internationaler Cider- und Apfelweinspezialitäten folgte am 6. September das internationale Forum. Der Eröffnungsrede des Ministerpräsidenten Volker Bouffier folgten rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt. „Ob Cidre in Frankreich, Cider in England, Sidra in Spanien oder Apfelwein in Deutschland – die Vielfalt und der Reichtum von Traditionen und Kulturgütern bildet die Grundlage, um den Blick in die Zukunft zu richten. Mit dem Global Cider Forum wird genau dies unternommen: Wie sind die Trends und Marktentwicklungen in den einzelnen Ländern? Was können wir voneinander lernen? Vor welchen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen stehen wir? Diesen internationalen Austausch tätigen die Teilnehmer des Forums in einer Branche, die boomt, wächst und mit neuen Produktlinien aufwartet. An Hessen führt kein Weg vorbei – und das gilt erst recht beim Thema Apfelwein. Er erfreut sich hier einer großen Beliebtheit, er ist ein hessisches National- und Traditionsgetränk, das seit dem späten Mittelalter seinen festen Platz bei uns hat“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Auf dem Konferenz-Programm standen Vorträge zur Entwicklung des Cider-Markts in verschiedenen Ländern, zu Konsumententrends und Marktforschung sowie zum Einfluss von Rechtsvorschriften auf die Marktdynamik. Referenten waren unter anderem Paul Vander Heide, Präsident der United States Association of Cider Makers (USACM), Dr. David Marshall von der britischen Nachhaltigkeitsagentur Brightspace Foundation, Tristan Horx vom Zukunftsinstitut und Philippe Binard, Generalsekretär der World Apple and Pear Association. Bei einer Paneldiskussion erörterten Experten aktuelle Erkenntnisse der Pomologie. Zwischen den einzelnen Vorträgen hatten die Forumsteilnehmer Gelegenheit, sich über Besonderheiten und Herausforderungen der einzelnen Cider-Märkte auszutauschen und an mehreren Verkostungsständen internationale Cider-Produkte zu probieren.

Zum Ausklang des Global Cider Forums fand am Abend noch ein Treffen „Im gemalten Haus“ in Sachsenhausen statt. Unter dem Motto „Cider with friends“ wurden die Teilnehmer in Frankfurter Tradition mit einheimischen Spezialitäten wie Handkäs mit Musik oder der legendären „Grie Soß“ bekannt gemacht. „Wir freuen uns, dass viele neue Ideen für dieses Trendgetränk mit seinen wachsenden Marktanteilen aus Hessen kommen – und wir freuen uns auch, wenn wir etwas von unseren Kollegen aus aller Welt lernen können. Dafür bietet das Global Cider Forum einfach eine ideale Bühne“, erklärte Martin Heil abschließend.

12.09.2018

 
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