Montag, 29. Mai 2017
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Neues Verpackungsgesetz: DUH fordert Erreichen der Mehrwegzielquote

Getränkeindustrie, Lebensmittel- und Getränkehandel müssen bis Ende 2021 den Anteil umweltfreundlicher Mehrweg-Getränke auf 70 Prozent steigern. Und Getränkekartons werden im verabschiedeten Verpackungsgesetz nicht mehr als ökologisch vorteilhafte Getränkeverpackung eingestuft

Dennoch kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) das beschlossene Verpackungsgesetz als fehlerhaft und weitestgehend wirkungslos. Das Fehlen einer erweiterten Wertstofferfassung und wirksamer ökonomischer Anreize zur Abfallvermeidung sowie die nun eingeführte Selbstkontrolle des Handels bei gleichzeitiger Entmachtung der Behörden, zeigten den niedrigen Stellenwert, den die Bundesregierung dem Ressourcenschutz gibt.

Entscheidend für die DUH sei nun, die wenigen Ziele und konkreten Vorschriften des neuen Verpackungsgesetzes konsequent umzusetzen, die wirklich das Potenzial zur Entlastung der Umwelt haben. Hierzu zählten vor allem das Erreichen der Mehrwegquote von 70 Prozent, eine verbraucherfreundliche Umsetzung der Kennzeichnung von Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen und die Festlegung ambitionierter Standards zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Die DUH kündigt an, die korrekte und verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Einweg- und Mehrweggetränken durch Testbesuche zu überprüfen.

Die große Mehrheit der Bundestagsabgeordneten hatte am 23. März 2017 mit einem Entschließungsantrag Handel und Industrie aufgefordert, eine Mehrwegquote für Getränkeverpackungen bis Ende 2021 zu erreichen. Scheitert dies, seien Vorschläge für weitergehende rechtliche Maßnahmen zu entwickeln. Laut DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch könnte eine dieser weitergehenden rechtlichen Maßnahmen die Einführung einer Abgabe auf Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen in Höhe von 20 Cent zusätzlich zum Pfand sein.

Als richtige und wichtige Entscheidung begrüßt die DUH, dass Getränkekartons nach dem neuen Verpackungsgesetz nicht länger als ökologisch vorteilhaft eingestuft werden.

Außerdem verpflichtet das Verpackungsgesetz die in der sogenannten „Zentralen Stelle“ organisierten Hersteller und Händler zukünftig zur Erarbeitung von Mindeststandards für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

18.05.2017

 
Goldener Apfel 2017: Wer ist Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer?

Goldener Apfel 2017: Wer ist Hessens bester Streuobstwiesen-Schützer?Obstbäume pflanzen, Baumschnitte anbieten, Bienen, Steinkäuzen und anderen auf der Streuobstwiese lebenden Tieren einen Lebensraum schaffen – zusammen mit der Naturschutz-Akademie Hessen und der MGH GUTES AUS HESSEN GmbH suchen die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. wieder die besten Streuobstwiesenschützer aus Hessen. Die Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kulturgut – aus ökologischer sowie historischer Sicht. Sie verdienen daher einen besonderen Schutz, für den sich zahlreiche Streuobstwiesenbesitzer, aber auch Verbände und Initiativen engagieren. Sie investieren viel Zeit und Mühe in den Erhalt und die Pflege dieser Wiesen. Auch in diesem Jahr wird die Auszeichnung „Goldener Apfel“ an eine oder mehrere Personen verliehen, die sich rund um den Schutz der Streuobstwiesen und deren Produkte besonders verdient gemacht haben. Zusätzlich zur Auszeichnung gibt es ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, das idealerweise wieder in die Projektarbeit fließt. Kandidaten für den Preis können sich bis 15. Juli 2017 bewerben oder andere Personen oder Vereinigungen vorschlagen. Die feierliche Preisverleihung erfolgt auf dem Apfelweinfestival in Frankfurt, das vom 11. bis 20. August 2017 auf dem Rossmarkt stattfindet.

Der Goldene Apfel wird jährlich bereits seit 2007 für vorbildliche Verdienste rund um die heimischen Streuobstwiesen verliehen. Er geht an Privatpersonen oder Unternehmen, Schulklassen oder Vereine, Institutionen oder Initiativen, die sich um die Pflege der hiesigen Streuobstwiesen verdient gemacht haben – sei es, indem sie eigene Wiesen pflegen, die ansässigen Tiere und Pflanzen schützen oder zur Aufklärung über den Lebensraum Streuobstwiese beitragen.

Die Jury besteht aus Mitgliedern des Apfelweinverbandes, der Naturschutz-Akademie Hessen, der MGH GUTES AUS HESSEN sowie einem Pomologen.

Kandidaten für den Preis können bis 15. Juli 2017 vorgeschlagen werden – per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wichtig: Der Vorschlag muss eine aussagekräftige Begründung, gerne ein Foto, und die Kontaktdaten des Kandidaten beinhalten.

18.05.02017

 
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  • High-Tech-Anlage für Bio-Säfte
  • Transportmanagement-Software
  • Anbauversuche zu Wildobst und seltenen Obstarten
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  • Juice and Cider Seminar 2017
  • Märkte
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